Sichtbeton-Villa in Hamburg

Patina erwünscht!

Die Villa wurde in einem 3.000 Quadratmeter großen Waldgrundstück errichtet.

Ein 3.000 Quadratmeter großes Waldgrundstück in einem Hamburger Vorort war Ausgangspunkt für den Entwurf der Villa Neo. Welches Material kann mit dem Thema Wald, Vermoosung, Feuchtigkeit umgehen? Die Antwort von Querkopf Archi tekten hieß Beton. Umgesetzt wurde dieses außerordentliche Projekt in Ortbeton. Und dabei war Patina ausdrücklich vorgesehen, denn der Wald sollte sich in dem Gebäude widerspiegeln. Dabei kam eine thermisch trennende Fassadenbefestigung bei Ortbeton zum Einsatz. So können bei kerngedämmten Betonwänden Wärmebrücken vermieden werden.
Das zweigeschossige Gebäude der Villa Neo wirkt sehr klar und aufgeräumt und stellt so einen Kontrast zu seiner naturbelassenen Umgebung dar. Das L-förmige Erdgeschoss begrenzt das Grundstück zum Hang und bietet gleichzeitig einen geschützten Innenraum für den Terrassenbereich. Zur Straßenseite verschneiden sich markant drei Sichtbetonkuben. Diese sind komplett verschlossen und geben keinen Blick ins Innere frei. Zur Terrassenseite hingegen bieten große Glaselemente im Innenraum ein helles und freundliches Licht und ermöglichen den Bezug zur Natur und Umgebung. Das längliche auskragende zirka 400 Tonnen schwere Obergeschoss wird von drei skulpturalen V-Stützen getragen. Darunter liegt ein Sockel aus Naturstein, unter dem sich die Tiefgarage befindet. Der Baukörper wird von großen Stahllamellen umspannt und verbindet so, zusammen mit dem Luftraum in der Mitte des Hauses, die verschiedenen Ebenen.
Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe 03 / 2021
Ausgabe 02/20
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