3D-Druck-Technologie für die Baustelle

Interdisziplinäres Forschungsprojekt der TU Dresden

1604Mechtcherine 2

Beton ist der weltweit am häufigsten verwendete Baustoff. Derzeit ist mehr als die Hälfte davon Transportbeton, mit einem Volumen von 46 Millionen m3 in Deutschland. Die meisten Betonarten, insbesondere der Transportbeton, benötigen Schalungen für den Einbau. Der Einsatz von Schalungen führt häufig zu hohen Material-, Arbeits- und Maschinenkosten, und darüber hinaus nicht selten zu Zeitverzögerungen und Umweltbelastungen. Weitere Herausforderungen, denen sich die Bauindustrie zu stellen hat, sind geringe Produktivität, fehlende Arbeitskräfte, eingeschränkte geometrische Freiheit, lange Bauzeiten, Bauen in gefährlichen oder entlegenen Gebieten, Kosten- reduktion und Nachhaltigkeit. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde an der TU Dresden eine neue Herangehensweise im Rahmen der Technologie des 3D-Drucks mit Beton zur Anwendung auf der Baustelle ent- wickelt. Zu den Vorteilen der CONPrint3D® Technologie gehören das Entfallen von Schalungen (entspricht einer Kostensenkung von 45 %), hohe geome- trische Flexibilität, Verwendung herkömmlicher Baumaschinen und geringer Bedarf an qualifizierter Arbeitskraft.

Den vollständigen Artikel können Sie nachlesen in opusC Ausgabe 3/2016.
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