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Moved by Light

Faszinierende Beton-Kunst von Annette Sauermann

art_1005_moved_by_light_d_eEine außergewöhnliche Ausstellung erwartet die Besucher derzeit im LVR-LandesMuseum in Bonn. Unter dem Titel „Moved by Light" setzt die Bildhauerin Annette Sauermann dort bis zum 14. November 2010 Installationen und Körper aus Beton ins rechte Licht – und schafft so eine Reihe faszinierender „Lichträume". Bei allen ausgestellten Arbeiten präsentiert Annette Sauermann den stabilen, konstruktiven, raumbildenden Werkstoff Beton stets im Kontrast zu leichten Materialien wie Plexiglas, Folien- oder Papierbahnen. Gezielt von Licht durchflutet, verbinden diese die Betonformen wie eine transparente Haut und schwingen zwischen ihnen. So, dass das Licht auf den Beton - flächen sichtbar, projiziert oder durch Schatten strukturiert wird. Letztlich entsteht ein harmonisches und ästhetisches Ganzes – ohne jedoch Kontraste und Spannungen aufzulösen. Annette Sauermann: „Es geht mir unter anderem darum, den Dualismus der Materialien durch das Licht in eine permanente in sich ausgewogene Spannung umzusetzen, wobei das immaterielle Licht der materiellen Form des Betons bedarf."

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Sichtbeton professionell

Doka-Seminarprogramm 2011

fo_1005_sichtbeton_professionellWeiterbildung und ständiges Lernen sind Voraussetzung für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung. Im Schalungssektor informiert das Doka-Seminarprogramm 2011 über Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Auch Sichtbeton ist wieder im Programm vertreten. „Doka-Professional Sichtbeton" beleuchtet das komplexe Thema Sichtbeton aus Sicht der Schalungstechnik, des Betons und der Architektur. Dabei lernen Architekten, Arbeitsvorbereiter, Bau leiter, Poliere die wesentlichen Einflussfaktoren für eine optimale Betonoberfläche kennen. Programmpunkte sind unter anderem:

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Betonberechnungsprogramm

fo_1005_betonberechnungsprogrammDas Lafarge Betonberechnungsprogramm ermöglicht es, Materialarchive anzulegen, Sieblinien zu berechnen und zu optimieren sowie komplette Mischungsberechnungen zu erstellen. In den letzten Monaten wurde das Programm (Version 3.0) komplett überarbeitet, neu programmiert und an den aktuellen Stand der Normung angepasst.

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Lösungen gegen Parkplatznot

Parkhäusern mit Decken aus Spannbeton

fo_1005_loesungen_gegen_parkplatznotIn Deutschlands Großstädten werden die Parkflächen immer knapper. Der Trend zum innerstädtischen Wohnen verstärkt sich. Gleichzeitig setzen auswärtige Besucher des Einzelhandels vorwiegend auf den eigenen PKW. Daher spielen Parkhäuser mehr denn je eine unverzichtbare Rolle bei der Entlastung des Verkehrsraums. Der Bau und die Inbetriebnahme sind dank der Verwendung von Fertigteilen inzwischen mit verhältnismäßig geringem Aufwand verbunden. Das beste Beispiel bieten Parkhauskonstruktionen auf der Basis von Spannbeton-Fertigdecken. Sie ermöglichen äußerst wirtschaftliche Bauabläufe und zeichnen sich darüber hinaus durch große, stützenfreie Spannweiten sowie einen ressourcenschonenden Materialeinsatz aus. Breitgefächerte Möglichkeiten der Fassadengestaltung sorgen dafür, dass sich die Gebäude homogen in das Stadtbild einfügen und zugleich wirkungsvolle Akzente setzen.

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Lebensräume

Aussstellung der Architekten Ott Seeger in Augsburg

fo_1005_lebensraeumeWolfgang Ott und Ulrike Seeger verstehen es, durch die disziplinierte Umsetzung klar geordneter Strukturen einfache und aussagekräftige Bauwerke zu schaffen, die strengen funktionalen und wirtschaftlichen Vorgaben folgen. Innovative Lösungen auf hohem Niveau bieten Komfort und Effektivität. Es entstehen Gebäude von gelassener Selbstverständlichkeit, ohne laute Gesten, jedoch von spürbarer Besonderheit im Detail, Gebäude die man „erleben" kann.

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Am Anfang war der Blumentopf

Von der Entstehung des Stahlbetons

fo_1001_am_anfang_war_der_blumentopfAls gelernter Gärtner ist der Umgang mit Blumentöpfen für Joseph Monier (1823-1906) nichts Besonderes. Doch ärgert sich der passionierte Erfinder immer wieder über mangelnde Qualität der Pflanzenbehälter, die seinerzeit – Mitte des 19. Jahrhunderts – zumeist aus Ton oder Holz hergestellt werden. Während Ton zu schwer ist und schnell zerbricht, verwittern die Töpfe aus Holz meist vorzeitig. So experimentiert Joseph Monier und sucht nach einer Lösung des Problems.

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Kathedralen aus Beton

Der Architekt Gottfried Böhm ist 90 Jahre

fo_1001_kathedralen_aus_betonDer Kölner Architekt Gottfried Böhm gehört zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegszeit: Als erster und bisher einziger Deutscher erhielt er 1986 den Pritzker Prize, die höchste internationale Auszeichnung für Architektur. Im Januar ist er 90 Jahre alt geworden und noch immer begeistert er Kritiker, Öffentlichkeit und Bauherren mit seinen charakteristischen, expressiven Bauten und Entwürfen, die eine ganz eigene, von den allgemeinen Architekturtrends losgelöste Formensprache sprechen.

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Sichtbeton

Neue österreichische Richtlinien für Ortbeton und Fertigteile

fo_1001_sichtbetonDie Richtlinie „Geschalte Betonflächen (Sichtbeton)" aus dem Jahre 2002 sollte eine technisch wie vertraglich geregelte Herstellung von geschalten Betonflächen mit bestimmten Eigenschaften ermöglichen. Zur eindeutigen und einfachen Festlegung der Anforderungen wurden dafür erstmals Anforderungsklassen GB für öfter vorkommende Regelausführungen festgelegt. Bei der Umsetzung der Richtlinie in der Praxis hat sich gezeigt, dass damit zwar das Thema „geschalte Betonflächen" für die technischen Anforderungen des Hoch- und Tiefbaus gut erfasst, die notwendigen Angaben für die architektonische Gestaltung von Betonflächen, also der eigentliche „Sichtbeton", zu wenig behandelt wurden.

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Agip – Tankstelle des Wirtschaftswunders

DAM-Ausstellung über ein architektonisches Markenzeichen

fo_1001_agip_tankstelle_des_wirtschaftswundersWer liebt sie nicht, die filigran auskragenden Dächer der alten Tankstellen eine ganz besondere, die Agip-Tankstelle der 1950er Jahre weckt in vielen sehnsüchtige Erinnerung an die ersten Italienurlaube. Als durchaus „schick" galt damals die Tankstelle – man fuhr sie nicht nur zum Auftanken an, sondern auch, um an der Bar einen Espresso zu trinken und dabei modernes Flair zu genießen. Nicht selten war das dazugehörige Ristorante das Ziel des sonntäglichen Ausflugs der Familie im fabrikneuen Cinquecento. Die Ausstellung „Agip. Tankstelle des Wirtschaftswunders" präsentiert an zahlreiche historische Fotografien sowie weitere Zeitdokumente, die nicht allein die Architektur, sondern auch die Kultur und das Lebensgefühl einer motorisierten Aufbruchszeit vorstellen.

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25 Jahre InformationsZentrum Beton

Marketing für einen Baustoff: Es kommt drauf an, was man draus macht

fo_1001_25_jahre_informationszentrum_beton„Ich will Beton pur". Diesen Satz grölte die Solinger Punkband S.Y.P.H. in ihrem Song „Zurück zum Beton". Aber in den 1980er standen sie mit ihrer Liebe zum grauen Baustoff ziemlich alleine da. Denn allgemein galt das Material als kalt und künstlich, farblos und trist. Das hat sich inzwischen – nach knapp drei Jahrzehnten – deutlich geändert: Sichtbeton, also Beton pur, hat sich mittlerweile in der Architektur etabliert und wird selbst in Innenräumen zunehmend als Gestaltungsmittel gewählt. Künstler und Möbeldesigner nutzen den Baustoff um Ihre Ideen umzusetzen. Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Beton sind nahezu unbegrenzt.

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