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13. Schweizer Betonforum

Im Spannungsbogen zwischen Kreativität und Tragwerkssicherheit

1902betonforum bild website
Konzerthaus Blaibach von Peter Haimerl

Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch über die Anwendung des Werkstoffs Beton stehen im Mittelpunkt des jährlich stattfindenden Schweizer Betonforums. Dieses Jahr liegt das Thema der Fachtagung für Architekten, Ingenieure und die Bauwirtschaft im Spannungsbogen zwischen Kreativität und Tragwerkssicherheit. Tagungsort ist am 5. Juni 2019 traditionell wieder die ETH Zürich, Zentrum, Hauptgebäude, Auditorium Maximum (F30).

Kreativität trotz fester Regeln Manche, die „Norm“ hören, denken als Erstes oft an starre Regeln, an strenge Vorgaben zur Planung und damit an Wiederholungen in der Ausführung, an genormte Teile eben. Das Beachten der Vorgaben einer Norm ist aus Sicherheitsgründen und solchen der Dauerhaftigkeit zwar selbstverständliche Pflicht, es behindert die freie Formgebung von Betonbauten aber nicht. Ganz im Gegenteil vermögen die Vorgaben und Zwänge die Kreativität mitunter sogar anzuregen. Diesem Spannungsbogen zwischen festen Randbedingungen und freier Form widmet sich das diesjährige Betonforum.

Gerade in der Instandsetzung oder beim Umbau bestehender Bauten sind viele Randbedingungen einzuhalten, weshalb das Finden einer optimalen Form oft sehr viel Gedankenarbeit und hartnäckige Kreativität erfordert. Der Einsatz neuer Bewehrungsmittel, innovativer Schalungen oder die gezielte Veränderung der mechanischen Eigenschaften des Betons können zudem neue Formen erlauben, die sämtliche Normanforderungen erfüllen und gleichzeitig in statischer und ästhetischer Hinsicht überraschende Lösungen zeigen.

Das 13. Schweizer Betonforum wartet mit einer Vielzahl an inspirierenden Beispielen auf, die zeigen, wie Beton in verschiedenen Zusammensetzungen und in immer wieder freier und neuer Form ästhetische, wirtschaftliche oder bauliche Anforderungen erfüllt. Betonsuisse organisiert die Veranstaltung am Mittwoch, 5. Juni 2019, 13.00 bis 19.00 Uhr an der ETH Zürich, Zentrum und führt sie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technologie in der Architektur ITA und dem Departement Architektur der ETH durch. Teilnahmegebühr 150 CHF (50 CHF für Studierende) mit Pausenverpflegung und Apéro riche, exkl. MwSt.

Tagungsprogramm

13.00  Empfang der Teilnehmenden
13.30 Eröffnung des Betonforums und Einleitung
Prof. Dr. Joseph Schwartz, Tagungsleiter, Professur für Tragwerksentwurf, ITA, ETH Zürich, Dr. Schwartz Consulting AG, Zug
Peter Wellauer, Dipl. Ing. ETH/SIA, BETONSUISSE Marketing AG, Bern
13.50 Freiräume und Einschränkungen in der Planung und Instandsetzung von Betonbauten
Corinna Menn, Dipl. Arch. ETH/SIA, Corinna Menn GmbH, Chur
14.20 Realisierung von Bauherren- und Architektenträumen
Patrick Gartmann, Dipl. Arch. & Dipl. Ing. ETH/SIA, Ferrari Gartmann AG, Chur
14.50 Carbonvorspannung im Beton – die neue Geheimwaffe?
Josef Kurath, Dipl. Ing. FH, Staubli, Kurath & Partner AG, Zürich
15.20 Ponts sur la Paudèze – clevere Ertüchtigung mit UHFB
Philippe Menétrey, Dr. Dipl. Ing. EPFL, INGPHI, Lausanne
16.20 KnitCandela – 3D-gestrickte Schalung aus dem Koffer (s. Beitrag in dieser opus C)
Matthias Rippmann, Dipl. Arch. & Dipl. Ing., ITA ETHZ
16.50 Peter Haimerl, Dipl. Ing. Architekt BDA
Projekte
17. 20 Apéro riche in der Uhrenhalle

Weitere Informationen: BETONSUISSE Marketing AG, Telefon +41 31 327 97 87, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.betonsuisse.ch

Anmeldung (bis 29. Mai 2019): http://betonsuisse.ch/Online-Anmeldung-13-Schweizer-Betonforum/

13. Schweizer Betonforum

Im Spannungsbogen zwischen Kreativität und Tragwerkssicherheit

1902 fo betonforumCHWissenstransfer und Erfahrungsaustausch über die Anwendung des Werkstoffs Beton stehen im Mittelpunkt des jährlich stattfindenden Schweizer Betonforums. Dieses Jahr liegt das Thema der Fachtagung für Architekten, Ingenieure und die Bauwirtschaft im Spannungsbogen zwischen Kreativität und Tragwerkssicherheit. Tagungsort ist am 5. Juni 2019 traditionell wieder die ETH Zürich, Zentrum, Hauptgebäude, Auditorium Maximum (F30).

Kreativität trotz fester Regeln
Manche, die „Norm“ hören, denken als Erstes oft an starre Regeln, an strenge Vorgaben zur Planung und damit an Wiederholungen in der Ausführung, an genormte Teile eben. Das Beachten der Vorgaben einer Norm ist aus Sicherheitsgründen und solchen der Dauerhaftigkeit zwar selbstverständliche Pflicht, es behindert die freie Formgebung von Betonbauten aber nicht. Ganz im Gegenteil vermögen die Vorgaben und Zwänge die Kreativität mitunter sogar anzuregen. Diesem Spannungsbogen zwischen festen Randbedingungen und freier Form widmet sich das diesjährige Betonforum. Gerade in der Instandsetzung oder beim Umbau bestehender Bauten sind viele Randbedingungen einzuhalten, weshalb das Finden einer optimalen Form oft sehr viel Gedankenarbeit und hartnäckige Kreativität erfordert. Der Einsatz neuer Bewehrungsmittel, innovativer Schalungen oder die gezielte Veränderung der mechanischen Eigenschaften des Betons können zudem neue Formen erlauben, die sämtliche Normanforderungen erfüllen und gleichzeitig in statischer und ästhetischer Hinsicht überraschende Lösungen zeigen. Das 13. Schweizer Betonforum wartet mit einer Vielzahl an inspirierenden Beispielen auf, die zeigen, wie Beton in verschiedenen Zusammensetzungen und in immer wieder freier und neuer Form ästhetische, wirtschaftliche oder bauliche Anforderungen erfüllt. Betonsuisse organisiert die Veranstaltung am Mittwoch, 5. Juni 2019, 13.00 bis 19.00 Uhr an der ETH Zürich, Zentrum und führt sie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technologie in der Architektur ITA und dem Departement Architektur der ETH durch. Teilnahmegebühr 150 CHF (50 CHF für Studierende) mit Pausenverpflegung und Apéro riche, exkl. MwSt.. Anmeldung unter www.betonsuisse.ch bis Mittwoch, 29. Mai 2019.

Weitere Informationen
BETONSUISSE Marketing AG
Telefon +41 31 327 97 87
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tagungsprogramm
13.00 Empfang der Teilnehmenden
13.30 Eröffnung des Betonforums und Einleitung Prof. Dr. Joseph Schwartz, Tagungsleiter, Professur für Tragwerksentwurf, ITA, ETH Zürich, Dr. Schwartz Consulting AG, Zug Jörg Berli, Dipl. Bau-Ing. FH, BETONSUISSE Marketing AG, Bern
13.50 Freiräume und Einschränkungen in der Planung und Instandsetzung von Betonbauten Corinna Menn, Dipl. Arch. ETH/SIA, Corinna Menn GmbH, Chur
14.20 Realisierung von Bauherren- und Architektenträumen Patrick Gartmann, Dipl. Arch. & Dipl. Ing. ETH/SIA, Ferrari Gartmann AG, Chur
14.50 Carbonvorspannung im Beton – die neue Geheimwaffe? Josef Kurath, Dipl. Ing. FH, Staubli, Kurath & Partner AG, Zürich
15.20 Ponts sur la Paudèze – clevere Ertüchtigung mit UHFB Philippe Menétrey, Dr. Dipl. Ing. EPFL, INGPHI, Lausanne
16.20 KnitCandela – 3D-gestrickte Schalung aus dem Koffer Matthias Rippmann, Dipl. Arch. & Dipl. Ing., ITA ETHZ
16.50 Peter Haimerl, Dipl. Ing. Architekt BDA Projekte
17.20 Apéro riche in der Uhrenhalle

 

Beton schwimmt …

Betonkanu-Regatta 2019 in Heilbronn

1902 fo betonkanu2019Am 28. Juni 2019 ist es wieder soweit: Bereits zum 17. Mal findet dann die Betonkanu-Regatta statt – diesmal auf dem Neckar in Heilbronn. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Beton- und Bootsbautechnik, sportlichem Wettkampf und vor allem viel Spaß.

Die Damen- und Herrenteams kommen von Universitäten, Fachhochschulen und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Vor dem Wettkampf lösen sie gemeinsam mit ihren Ausbildern die knifflige Aufgabe, ein Kanu aus Beton zu bauen, das robust und wasserundurchlässig ist und darüber hinaus den harten Bedingungen eines Rennens stand hält. Der Wettkampf startet am Samstag, den 29. Juni mit den Vorläufen auf der Regattastrecke. Die Finalläufe finden nach der Bootsparade statt, die gegen Mittag startet. Hier werden neben den Rennkanus auch außergewöhnliche Wasserfahrzeuge der offenen Klasse zu sehen sein. Das InformationsZentrum Beton veranstaltet alle zwei Jahre im Auftrag der deutschen Zement- und Betonindustrie die Betonkanu-Regatta. Partner vor Ort sind die Stadt Heilbronn und der SV Union 08 Böckingen e.V. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Bundesgartenschau Heilbronn, BASF Construction Solutions GmbH, Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTWG) Konstanz, Radio Ton, Verein Deutscher Ingenieure e. V. und dem Verband Deutscher Betoningenieure e.V.


www.betonkanu-regatta.de

 

 

Betonlogistik im XXL-Format

61.000 Kubikmeter Beton und 10.000 Tonnen Bewehrung

1902 fo mercedesEntlang der East Side Gallery in unmittelbarer Nähe zur Spree steht der Mercedes. Mit einem Mix aus Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Gewerbe wird das Areal zur neuen Attraktion mitten in Berlin. Während der Bauphase mussten zunächst 100.000 m³ Erdaushub vom Gelände wegtransportiert und 61.000 m³ Beton sowie 10.000 Tonnen Stahlbewehrung angeliefert werden. Außerdem sorgte die kalte Jahreszeit für den ein oder anderen Lieferengpass. Dennoch bekamen die Projektbeteiligten die Logistik und alle anderen Widrigkeiten in den Griff, so dass am Ende alles nach Plan verlaufen ist.

 

Neue Entwurfsspielräume

Erste doppelgekrümmte Textilbetonfassade realisiert

1902 fo textilbetonfassadeMit dieser Entwicklung könnten spektakuläre Fassaden zukünftig einfacher und effizienter gestaltet werden: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University und einem Betonfertigteilwerk hat das Paderborner Unternehmen Penn Textile Solutions die weltweit erste doppelgekrümmte Textilbetonfassade realisiert. Für Architekten und Ingenieure bedeutet das eine deutlich höhere Gestaltungsfreiheit in der Entwicklung von wirtschaftlichen Betonfassaden.

Sichtbeton der Extraklasse

Der Dyckerhoff Messestand auf der BAU 2019

1902 fo dyckerhoffDie BAU 2019 konnte ihren Status als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme abermals bestätigen. Auf einer Fläche von 200.000 m² zeigten 2.250 Aussteller ihre Produkte und Lösungen. Der Dyckerhoff Messeauftritt stand mit ausgewählten Exponaten und eindrucksvoll visualisierten Projekten ganz im Zeichen moderner Betonarchitektur.

Für Aufsehen sorgte wieder einmal der zeitlos-elegante fugenlose TERRAPLAN- Betonboden. Der auf Basis von Dyckerhoff WEISS mit einem Zuschlag von Carrara Marmor hergestellte Boden wurde im Fahrmischer auf die Baustelle geliefert und vor Ort eingebaut. Diesmal konnten sich die Besucher nicht nur über die Ästhetik, sondern auch über den Aufbau des TERRAPLAN-Bodens informieren. Dazu waren am Stand einige Bohrkerne ausgestellt, die einen Einblick in den mehrschichtigen Aufbau des Bodens gaben. Ein weiteres zentrales Thema am Stand waren die heute dank moderner Hochleistungsbindemittel und Maschinentechnik realisierbaren dünnen Betonwerksteinplatten für Fassade, Wand und Boden. Dazu wurden unter anderem Originalbauteile der Wehrhahn-Linie in Düsseldorf präsentiert. Die fast 7.000 Platten mit unterschiedlichsten Formaten auf Basis einer speziellen Betonrezeptur (Dyckerhoff FLOWSTONE WEISS), die in den sechs Bahnhöfen der U-Bahnlinie eingebaut wurden, zeichnen sich durch geringste Maßtoleranzen und höchste Belastbarkeit aus. Auch das aktuelle Thema „Lichtbeton“ wurde eindrucksvoll in Szene gesetzt. „Lucem Starlight“ – so die Bezeichnung der auf Basis von Dyckerhoff FLOWSTONE hergestellten großflächigen Lichtbeton-Elemente, die hier für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. An der Außenseite des Standes wurde mit Lichtbeton-Fassadenelemente der Al-Aziz-Moschee in Abu Dhabi ein weiteres Highlight positioniert: Die dargestellten arabischen Schriftzeichen zeigen die 99 unterschiedlichen Namen Gottes. Ebenfalls aus der arabischen Welt stammt ein Objektbeispiel aus der jordanischen Hauptstadt Amman. Hier wurde beim Bau der Capital Bank Lucem Lichtbeton erstmals freitragend realisiert. Die enorme Gestaltungsvielfalt von FLOWSTONE stand auch bei Exponaten aus einem an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Architektur durchgeführten Workshop im Fokus. Unter dem Titel „Concrete Boards“ waren hierbei besonders formschöne Ergebnisse entstanden. Außerdem wurde am Messestand ein nicht alltägliches Anwendungsbeispiel für Ultrahochfeste Betone (UHPC) präsentiert. Es handelte sich dabei um große Parabolschalen auf Basis von Dyckerhoff NANODUR- Beton, die als Solarkollektoren für solarthermische Kraftwerke fungieren. Bei dieser rein konstruktiven Anwendung von UHPC wurden nicht nur die Schalen selbst, sondern auch Getriebeteile und Zahnräder mit Dyckerhoff NANODUR betoniert. Weitere am Stand präsentierte Objektbeispiele reichten von dem im Frühjahr 2018 eröffneten RheinMain CongressCenter Wiesbaden über die spektakuläre Weißbetonfassade der neuen Produktions- und Lagerhalle des österreichischen Brillenherstellers Silhouette in Linz bis hin zum Neubau der Paulaner Hauptverwaltung in München. Dass TERRAPLAN auch im Außenbereich zur Anwendung kommt, zeigt das neue Merck Innovationszentrum in Darmstadt: Der Betonboden legt sich wie eine Decke über das geschwungene Profil des Emanuel-Merck-Platzes.

www.dyckerhoff.com

Kunstparadies

AZULIK Art Center in Tulum, Mexiko

1902 fo kunstparadiesTraumstrand und Dschungelexotik reichen nicht mehr als Touristenattraktion. Der südamerikanische Unternehmer Eduardo Neira hat neben seinem Luxusresort in Tulum in Yucatán, Mexiko, ein Kunstzentrum eröffnet. Das AZULIKUh- May, ein luftiger Kuppelbau aus schlängelnden Betonbändern und organischem Flechtwerk – natürlich voll nachhaltig und mit „gutem Carbon Footprint“ errichtet – soll Kunst und Handwerk der lokalen Bevölkerung fördern, internationale Künstler, Studenten und Wissenschaftler zusammenbringen und sogar uralte Heilmethoden der Mayas anbieten. Dafür verlässt mach doch gerne die Aztekenvilla mit Meerblick.

Im vergangenen November wurde das Kunstzentrum Azulik Uh May im Dschungel der mexikanischen Halbinsel Yucatan erstmals vorgestellt. Designer, Architekt und Sozialunternehmer Jorge Eduardo Neira Sterkel hat eine organisch schwingende Formsprache entwickelt, die sich mit herkömmlichem Architekturvokabular nur schwer beschreiben lässt. Sein Erscheinungsbild drückt sich in nachhaltigen, biomorphen Betonvolumina und schwebenden Brücken, die völlig natürlich aus der Substanz und der Umwelt zu wachsen scheinen, aus. Er hat eine Art Wunderland in den mexikanischen Dschungel als Kunstzentrum eingepflanzt.

Architektur
Roth (Eduardo Neira), Fernando Artigas and Jorge Berea

Für große Ideen

Beton auf der BAU 2019

1901 fo Bau2019„Beton. Für große Ideen.“ – unter dem Leitmotiv präsentierte sich die Zement- und Betonindustrie auf der BAU 2019 in München. Auf über 1.000 Quadratmetern zeigte das InformationsZentrum Beton gemeinsam mit Partnerunternehmen die ganze Vielfalt des Baustoffs Beton.

„Insbesondere die aktuellen Entwicklungen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung und Innovation standen im Blickpunkt. Ob funktional gradierte Betonbauteile, Sichtbeton mit unterschiedlichsten Oberflächen, Möglichkeiten der Betonkernaktivierung oder der bewährte Planungsatlas für den Hochbau – wir haben auf dem Gemeinschaftsstand die spannendsten Anwendungen und die hervorragenden Gestaltungsmöglichkeiten unseres Baustoffs gezeigt“, so Ulrich Nolting, Geschäftsführer des InformationsZentrum Beton. Funktional gradierte Betonbauteile Ein Ausstellungsstück, das für besondere Aufmerksamkeit sorgte, war der Rosensteinpavillon: Eine funktional gradierte Betonschale, die vom Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) ursprünglich für die Sonderausstellung „baubionik – biologie beflügelt architektur“ im Stuttgarter Naturkundemuseum entworfen und gebaut wurde.

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Wohnen wie ein Rockstar

Seminole Hard Rock Hotel & Casino Hollywood in Florida

1901 fo RockstarMehr Corporate Architecture geht nicht: In Florida entsteht ein Hard Rock Hotel und Kasino mit Symbolcharakter. Weltweit wird erstmals ein Gebäude in der signifikanten Form einer Gitarre gebaut und lässt die Herzen aller Musikfans höher schlagen.

Das neue 125 m hohe Hard Rock Hotel in Florida ähnelt zwei Rücken an Rücken stehenden Gitarren und wird 638 Hotelzimmer beherbergen. Das Instrument ist ein beliebtes Motiv von Hard Rock Cafe International, Inc., aber dies ist das erste Gebäude des Unternehmens, das dem eigentlichen Instrument so ähnlich ist. Senkrechte Lamellen in der Mittellinie des Turms ähneln Saiten, während horizontale Streifen als "Bünde" wirken. Mit der geplanten Fertigstellung in diesem Jahr bietet der neue Gebäudekomplex, zusätzlich zum Hotel, eine Hard Rock Live-Konzerthalle mit 6.500 Sitzplätzen, in der sich ein eigenes Fernsehstudio und ein Sendezentrum befinden, einen Wellnessbereich auf einer Fläche von knapp über 31.000m² sowie Restaurants und Geschäfte auf einer Fläche von circa 5.600m². Das Kasino wird um einen 1.672 m² großen Pokerraum erweitert und mit 3.000 neuen Spielautomaten ausgerüstet. Schalungssysteme von Doka geben dem Betonbau seine signifikante Form. Die selbstkletternde Schalungs- und Arbeitsplattform Super Climber SCP ist für dieses Projekt geradezu prädestiniert. Mit diesem modularen Schalungssystem für Hochhauskerne kann jeder Grundriss flexibel geschalt werden. Auf Knopfdruck heben leistungsstarke Hydraulikzylinder Wandschalung und Arbeitsplattform mit einem Hub in den nächsten Betonierabschnitt. opus C wird demnächst über die speziellen Schalungslösungen bei diesem außergewöhnlichen Bau berichten.

3D-Betondruck in Europa

Von internationaler Studie zu einem führenden Anbieter von 3D-Druckern

1901 fo 3DDie Firma 3D Printhuset startete vor vier Jahren nach diversen Veröffentlichungen in der Fachpresse zum Thema 3D-Druck und durch immer leistungsstärkere moderne 3D-Drucker eigene Recherchen zum 3D-Druck für den Bausektor. 2015 erhielten die Firma, unter anderem zusammen mit dem größten dänischen Bauunternehmen NCC eine 3-Jahres-Förderung der dänischen Regierung, um diesen Bereich in Form einer weltweiten Studie zum „Stand der Technik des 3D-Drucks" näher zu untersuchen.

Ziel der Studie war es, die Erkenntnisse dem dänischen Bausektor näherzubringen, so dass dieser sich für die neue Technologie bereithalten kann. Für die Studie besichtigte die Firma 3D Printhuset weltweit 38 3D-Betondruckprojekte und hielt zwei große Konferenzen zum 3D-Druck mit Beton mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern und Referenten aus der ganzen Welt ab. Man baute zudem zwei Testdrucker und testete 20 verschiedene Betonmischungen. Als Abschluss der Studie veröffentlichte 3D Printhuset 2017 den bislang einzigen derart detaillierten Bericht über 3D-Druck. Ein 108-seitiger Report, der leider nur in dänischer Sprache verfügbar ist. Darin werden 66 aktive 3D-Druckprojekte und die 20 weltweit mit 3D-Druck erstellten Gebäude und Bauwerke beschrieben. Nach der ersten Konferenz im März 2017 stellte man, dass in Europa zwar etwa 40 3D-Druckprojekte laufen, aber keines das erste komplett genehmigte Bauwerk in Europa gedruckt hat. Basierend auf vielen Jahren Erfahrung im 3D-Druck und drei Jahren Recherche beschloss 3D Printhuset, dieses Vorhaben anzugehen. Nach der intensiven Recherche wusste man schließlich genau, wie der ideale Drucker aussehen soll. So entwickelte die Firma in sechs Monaten den Drucker BOD1, eine Betonmischung für den Druck, erwarb ein Baugrundstück, erstellte die Pläne und erhielt die Baugenehmigung. Am 11. September startete 3D Printhuset den Druck, vor laufenden Kameras der nationalen Fernsehsender und mehr als 100 Anwesenden. Dafür, dass alles Neue erst einmal Kinderkrankheiten hat, lief der Druck des „The BOD” („Building On Demand”) relativ gut. Wegen Probleme beim Materialhandling musste der Druck allerdings nach acht Wochen erst einmal beendet werden. Danach wurde The BOD von Bauarbeitern traditionell fertiggestellt und ist heute ein Wahrzeichen für die neue Technologie. Aufgrund des starken Medieninteresses für das Ereignis und The BOD erhielt die Firma 3D Printhuset bald aus allen Teilen der Welt Anfragen für den Kauf von Druckern. Da während des Drucks von The BOD viel Verbesserungspotential entdeckt wurde, beschloss man die Entwicklung einer neuen Version des Druckers, BOD2. Der Verkauf begann letzten Sommer. Die Reaktion auf den BOD2 war außerordentlich positiv. Er ist nun in zweiter Generation verfügbar. Er ist modular, sodass Kunden exakt die gewünschte Größe wählen können. Er nutzt Open Source, ist an kein bestimmtes Material gebunden und laut 3D Printhuset einzigartig auf dem Markt. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass 3D Printhuset auch im Sommer in Belgien die erste EU-Ausschreibung für einen 3D-Baudrucker gewann und sich gegen alle anderen Lieferanten durchgesetzt hat. Wegen der wachsenden Nachfrage nach 3D-Baudruckern hat die dänische Firma 3D Printhuset, die mit The BOD das erste Gebäude in Europa gedruckt hat, den ganzen Bereich 3D-Betondruck in ein neues Unternehmen namens COBOD International ausgelagert. Ab jetzt übernimmt COBOD den Vertrieb und die Herstellung des 3D-Betondruckers BOD2 – ein modulares, verbessertes und 10mal schnelleres Upgrade des BOD1. Ende letzten Jahres hat das deutsche Schalungsunternehmen Peri einen Anteil an dem Spezialisten für 3D-Betondruck erworben.

COBOD International A/S
DK-1302 Kopenhagenå
www.cobod.com