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Baustücke

Ausstellung der Architekturminiaturen von Joachim Manz

1801 fo BaustueckeFantastische Strukturen, dreidimensionale Plastiken aus Beton, die die Spannung zwischen Material und Leere auszuloten suchen. Das ist das Oeuvre des Künstlers und Designers Joachim Manz aus Bremen. Seit über 25 Jahren entwirft und baut er Miniaturen im Grenzbereich zwischen Architektur und Skulptur. Die Raumgalerie in Stuttgart zeigt nun einen Querschnitt seines vielfältigen Werks, das auch den Architekturdiskurs neu anregt.

Bauliche Miniaturen meist aus Feinbeton, präsentiert auf Stahlständern, fremdartige, fantastische Raumstrukturen, formale Studien, die die Spannung zwischen Material und Leere ausloten, dann auch zweidimensionale Zeichnungen, schwarze Linie auf der Wand, die sich durch kinetische Energie in dreidimensionale Plastiken, zu Architektur verwandeln, oder auch skulpturale Interventionen im städti­schen Raum: Der Künstler und Designer Joachim Manz setzt sich seit über 25 Jahren mit den Grundsätzen von Architektur auseinander und transportiert sie in gebaute, „stille“ Kunstwerke, Miniaturen im Grenzbereich zwischen Architektur und Skulptur. Seine Werke sprechen eine strenge und schnörkellose Sprache, trotz oder gerade wegen der verwendeten Materialien. Joachim Manz verwendet Baustoffe, die man auch auf der Baustelle findet: Feinbeton, Glas, Ziegel und Fliesen, verarbeitet mit handwerklicher Perfektion und stets mit Liebe zum architektonischen Detail. Die Skulpturen leben durch spannungsreiche Zustände wie Schwere und Leichtigkeit oder auch Bewegung und Verharren. Ihren Platz finden sie auf Metallgestellen im Raum oder in der Wand, wo sie zunächst als zweidimensionale Zeichnungen und geheimnisvolle Schlitze die Neugierde des Betrachters anregen und zur Berührung verführen. Die Lichtskulpturen aus Manz’ Feder – hochwertige Leuchten, teils in limitierter Auflage – sind mittlerweile mehrfach preisgekrönt und erzeugen in anspruchsvollen Wohnräumen stille, poetische Lichtbilder. Die Ausstellung „Baustücke – Architekturminiaturen“ zeigt das vielfältige Werk des Künstlers und Designers Joachim Manz aus Bremen, der seit 1987 als freischaffender Künstler tätig ist und sich seitdem intensiv mit dem Grenzbereich zwischen Architektur und Kunst aus- einandersetzt. Seine bereits in zahlreichen Kunst, aber auch Architekturgalerien ausgestellten Beton-Miniaturen regen den Architekturdiskurs neu an und werfen grundsätzliche Fragen zu Raum, Form, Material und Licht auf. Manz’ stete Experimentierfreude und Enthusiasmus sind auch in seinen Leuchten zu finden. Sie sind Designprodukte mit hohem Gebrauchswert, deren Ursprung in der Architekturskulptur und -miniatur stets spürbar ist.

ARCHITEKTURMINIATUREN
Beton-Miniaturen und Leuchten Designs von Joachim Manz
Studio Achim Manz, Bremen
Ausstellung bis 17. März 2018:
Die Raumgalerie, Ludwigstraße 73, 70176 Stuttgart

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Förderpreis Beton 2018

Auslobung der CEMEX Deutschland AG

1801 fo foerderpreisBaupraktiker und Wissenschaftler sind aufgerufen, bis zum 30. April 2018 Arbeiten einzureichen, die zu Inno­vationen in der Betonbauweise beitragen. Der renommierte CEMEX Förderpreis Beton ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, schreibt den Förderpreis Beton für das Jahr 2018 aus. Zur Teilnahme eingeladen sind Praktiker und Wissenschaftler in Bauunternehmen, in der Baustoffproduktion, in Forschungseinrichtungen, in Universitäten und in Materialprüfanstalten. Der Förderpreis Beton besteht seit mehr als drei Jahrzehnten. Er genießt ein hohes Ansehen und hat sich als die führende Auszeichnung in der Baustoffforschung etabliert. Mit der Stiftung des Preises will die CEMEX Deutschland AG die Entwicklung der Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Beton und Betonbauwerken vorantreiben. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge sollen Möglich-keiten zur Verbesserung der baustoff- spezifischen Eigenschaften, der Qualität, der Wirtschaftlichkeit, der Ökologie sowie der technologischen Aspekte von Beton und Betonbauwerken aufzeigen. Die Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache entstanden sein und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie sollte nicht älter als zwei Jahre sein. Beiträge von Professoren von Technischen Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen oder Arbeiten, bei denen diese als Mitautoren genannt werden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen. In Ausnahmefällen behält sich der Ausrichter vor, den Preis zwischen zwei Preisträgern aufzuteilen. Die Entscheidung über die Vergabe des Preises trifft eine unabhängige Preisjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Breitenbücher, Ruhr-Universität Bochum. „Neben der Arbeit ist ein Konzept zur Umsetzung der wesentlichen Erkenntnisse in die Praxis einzureichen, welches das Produkt- und Leistungsprofil der CEMEX Deutschland AG berücksichtigt“, erklärt Peter Lyhs, Director Product Technology der CEMEX Deutschland AG. „Der Bewerber muss sich also nicht nur mit dem praktischen Nutzen seiner Arbeit auseinandersetzen, sondern auch mit dem auslobenden Unternehmen.“ Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält die Gelegenheit, die prämierte Arbeit und das Konzept zur Umsetzung der Erkenntnisse im Rahmen von wissenschaftlich-tech- nischen Veranstaltungen der CEMEX Deutschland AG vorzustellen. Bewerbung und weitere Informationen unter 

www.cemex.de

 

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Innovative Dachkonstruktion

Neuartige Konstruktionsmethode besteht Praxistest

1801 fo ethMit neuartigen digitalen Planungs- und Herstellungsmethoden haben Wissenschaftler der ETH Zürich einen Prototyp für ein ultra-dünnes, geschwungenes Betondach gebaut. In diesem Jahr Jahr soll die Methode zum ersten Mal an einem echten Gebäude eingesetzt werden.

Wissenschaftler der ETH Zürich haben mit neuartigen Design- und Fabrikationsmethoden einen Prototyp für ein ultra-dünnes und stark gewelltes Betondach gebaut. Das Dach gehört zu einer innovativen Wohneinheit mit dem Namen HiLo, die nächstes Jahr auf dem Forschungsgebäude NEST der Empa und Eawag in Dübendorf errichtet werden soll. Nach der Fertigstellung sollen Gastforschende der Empa darin wohnen und arbeiten. Wissenschaftler um Philippe Block, Professor für Architektur und Tragwerk und Arno Schlüter, Professor für Architektur und Gebäudesysteme, wollen dort neue Leichtbauweisen erproben und sie mit intelligenten und adaptiven Gebäudesystemen kombi- nieren. Das selbsttragende und doppelt gekrümmte Schalendach besteht aus mehreren Schichten. Auf der inneren Betonlage kommen die Heiz- und Kühlschlangen zu liegen sowie eine Isolationsschicht. Gegen außen schließt eine weitere Betonschicht das Dach ab, auf welcher Dünnschicht-Solarzellen angebracht werden. Dank dieser Technologie und einer adaptiven Solar-Fassade soll die Wohneinheit dereinst mehr Energie generieren, als sie verbraucht. Im Masstab 1:1 erprobt Die Konstruktionsmethode für das Dach wurde von Forschern der Block Research Group unter der Leitung von Prof. Block und Dr. Tom Van Mele zusammen mit dem Architekturbüro supermanoeuvre entwickelt und an einem Prototyp im Maßstab 1:1 erprobt. Der Prototyp, der bereits wieder rückgebaut wurde, um zukünftigen Experimenten Platz zu machen, war siebeneinhalb Meter hoch und hatte eine Fläche von 162 Quadratmetern. Die Dicke des Betons variierte zwischen 3 Zentimetern an den Rändern des Dachs und 12 Zentimetern an den Auflageflächen. Anstatt auf herkömm- liche Schalungen aus Holz oder Kunststoff, setzten die Forscher auf ein Netz aus Stahlseil, das in einer Gerüstkonstruktion aufgespannt wird. Auf dieses Netz kommt ein Textil aus Polymer zu liegen, das dem Beton als Schalung dient. So können die Wissenschaftler nicht nur massiv Baumaterial sparen, sondern auch Lösungen für die wirtschaftliche Herstellung ganz neue Design-Formen bereitstellen. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass bereits während des Betonieren des Dachs die Fläche darunter frei bleibt und somit Bauarbeiten im Gebäudeinnern zeitgleich stattfinden können. Algorithmen berechnen exakte Form Das Drahtseil-Netz ist so konzipiert, dass es unter dem Gewicht des nassen Betons die gewünschte Form annimmt. Dies gelingt dank einer Berechnungsmethode, die Block und seine Gruppe im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts Digitale Fabrikation weiterentwickelt haben. Die Algorithmen sorgen dafür, dass sich die Kräfte in jedem einzelnen Stahlseil richtig verteilen und das Dach exakt die vorbestimmte Form annimmt. „Wenn wir die Geometrie richtig berechnen, dann gewinnen wir die Stabilität primär aus der Geometrie und nicht aus dem Baumaterial“, sagt Philippe Block. Das Kabelnetz wiegt nur 500 Kilogramm, das Textil 300 Kilogramm. Es handelt sich also um insgesamt nur 800 Kilo Material, die 20 Tonnen nassen Beton tragen. Der Bau des Dachs wäre ohne die Hilfe modernster Computer- und Herstellungstechniken nicht denkbar. Bauroboter kamen dennoch nicht zum Einsatz, stattdessen setzten die Wissenschaftler auf die Präzision und auf das Können von Handwerkerinnen und Handwerkern. Spezialisten der Firmen Bürgin Creations und Marti haben den Beton mit einer eigens dafür entwickelten Methode aufgespritzt. Sie mussten darauf achten, dass das Textil dem Druck jederzeit standhalten konnte. Gemeinsam mit Holcim Schweiz definierten die Wissenschaftler die richtige Betonmischung, die flüssig genug sein musste, um aufgespritzt werden zu können und zähflüssig genug, um auch an den vertikalen Stellen haften zu bleiben. Den Prototypen haben die Wissenschaftler um Block im Robotic Fabrication Lab der ETH Zürich innerhalb von sechs Monaten gebaut. Er stellt einen wichtigen Meilenstein für das Projekt dar. „Wir haben bewiesen, dass es möglich ist, ein leichtes und flexibles Schalungssystem für Beton zu bauen und dass komplexe Betonstrukturen ohne großen Materialaufwand möglich sind. In enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen konnten wir zeigen, dass unser System auch auf der NEST- Baustelle funktionieren wird“, sagt Block. Vom Projektstart bis zum fertigen Prototypen dauerte es vier Jahre. Dies auch, weil Philippe Block die zahlreichen Industriepartner eng in die Entwicklung des Prototyps einbeziehen wollte. In diesem Jahr Jahr will Block das Dach in acht bis zehn Wochen auf dem NEST-Gebäude neu bauen. Die einzelnen Komponenten der Dachkonstruktion lassen sich beliebig oft wiederverwenden. Das Drahtseilnetz lässt sich in wenige Teile zerlegen, die innerhalb kurzer Zeit wieder zusammengefügt und neu aufgehängt werden können.

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Beton aus dem 3D-Drucker

Additive Fertigung erlaubt freie Gestaltung

1801 fo 3DTraditionell werden Bauteile aus Beton gegossen. Die dafür notwenige Verschalung begrenzt jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten. Neue Freiheiten in der Formgebung ermöglicht der 3D-Druck. Forscherinnen und Forscher an der Technischen Univer-sität München (TUM) experimen- tieren mit verschiedenen Verfahren, unter anderem dem sogenannten selektiven Binden. Mit dieser Technik ist es jetzt erstmals gelungen, filigrane, bionische Strukturen aus echtem Beton zu drucken.

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Zertifizierte Nachhaltigkeit

Concrete Sustainability Council (CSC) startet in Deutschland

1801 fo cscBetonhersteller, Zementhersteller und Produzenten von Gesteinskörnung, die sich für nachhaltiges Wirtschaften engagieren, können sich ab sofort zertifizieren lassen. Erste Unternehmen durchlaufen bereits die Zertifizierung. Ziel ist die Berücksichtigung in Systemen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden, wie dem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Die Grundlage dazu bildet das Zertifizierungssystem des Concrete Sustaina-bility Council (CSC). Das CSC wurde von der „Nachhaltigkeitsinitiative Zement“ des „Weltwirtschaftsrats für Nachhaltige Entwicklung“ initiiert und wird getragen von einer wachsenden Anzahl von Mitgliedern. Dies sind Unternehmen, Verbände und Institute. Die weltweite Einführung des CSC-Zertifizierungssystems hat in den letzten Monaten begonnen. In Europa sind hier insbesondere Aktivitäten in den Niederlanden, Italien und der Türkei zu nennen, außerhalb Europas in Kanada. In den Niederlanden ist das Zertifizierungs- system bereits am weitesten etabliert. Rund 50 Werke wurden bereits zertifiziert. Der Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e. V. (BTB) hat die Rolle des „Regionalen Systembetreibers“ für Deutschland übernommen und wird das Zertifizierungssystem hierzulande organisieren, darüber informieren, beraten und schulen. Dr. Olaf Aßbrock, Hauptgeschäftsführer des BTB: „Das Zertifizierungssystem des Concrete Sustainability Council (CSC) bietet den Herstellern unserer Branche neue Chancen: Es fördert die Transparenz über den Herstellungsprozess von Beton und dessen Wertschöpfungskette sowie deren Auswirkungen auf das soziale und ökologische Umfeld." Der Wert des mit dem aus der Holz- und Papierindustrie bekannten „Forest Stewardship Council“ (FSC) vergleich- baren Systems ergibt sich insbesondere aus der geplanten Anerkennung durch internationale Systeme zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden wie BREEAM, LEED und DGNB. Das CSC geht schon heute bei BREEAM und DGNB von einer Anerkennung auf vergleichbarem Niveau wie FSC aus. Die Zertifizierung erfolgt in den vier Katego­rien Ökonomie, Ökologie, dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit sowie in der Kategorie Management. Zu denen vom CSC zugelassenen Zertifizierungs-Dienstleistern gehören in Deutschland SGS, Kiwa, TÜV Süd und der VDZ. Die Zertifikate gelten über einen Zeitraum von drei Jahren. Erste Unternehmen der Branche in Deutschland durchlaufen bereits den Zertifizierungsprozess. Ganz aktuell hat die Heidelberger Beton Kurpfalz GmbH & Co. KG als erstes Unternehmen in Deutschland den erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierungsprozess bekannt gegeben. Weiterführende Informationen und Ansprechpartner unter

www.csc-zertifizierung.de
www.concretesustainabilitycouncil.org

 

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WerkStückHalle eröffnet

Beton-Dauerausstellung an der ZHAW

1801 fo betonsuisseNach zweijährigem Umbau der Hallen 189/191 fand im Februar 2018 an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur die Einweihung der neuen Räumlich-keiten des Departements A statt. Mit der Erweiterung wird auch der Ausbau des Wissenszentrums möglich: die bestehende Institutsbibliothek und Materialsammlung soll noch in diesem Jahr mit einem Architektur-Modellarchiv ergänzt werden; neu hinzugekommen ist die Dauerausstellung WerkStückHalle.

Sie zeigt Experimente sowie spezielle Anwendungen und Fügeprinzipien von Beton und Kunststein anhand großformatiger Baustellenmuster (Mock-Ups) im Maßstab 1:1. Die Dauerausstellung zeigt Fügeprinzipien und Anwendungen von Beton, Kunststein und Betonhybriden. Jedes neue Exponat wird mit einem Fachgespräch in die Sammlung eingeführt und damit Wissen über Konstruktion und innovative Verfahren aus der baul-ichen Praxis weitergegeben und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mit der WerkStückHalle fördert das Institut Konstruktives Entwerfen – gemeinsam mit den Partnern BETONSUISSE und Material-Archiv – den Dialog zwischen Lehre, Forschung, Bauindustrie und Praxis. Als Drehscheibe möchte das Institut den konstruktiven Dialog mit dem Ziel voranbringen, den Forschergeist und die Experimentierfreude von praktizierenden wie angehenden Architekten und Ingenieuren anzuregen und konstruktives Wissen zu verbreiten. BETONSUISSE hat dazu mit der ZHAW eine mehrjährige Kooperation vereinbart. Die neue Sammlung ist täglich von 8-19 Uhr am Eingang des Departement A zu besichtigen. Mehr zu den geplanten Fachgesprächen 2018 unter

www.zhaw.ch/ike/wsh

 

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Komfort mit smartem Beton

Fachveranstaltung auf der Swissbau in Basel

1706 fo swissbauBetonsuisse und die Hochschule Luzern laden im Rahmen der Swissbau am Donnerstag, 18. Januar 2018 zu einem Fachanlass mit zwei Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und anschließendem Networking-Apéro ein.

Betonsuisse und die Hochschule Luzern laden im Rahmen der Swissbau am Donnerstag, 18. Januar 2018 zu einem Fachanlass mit zwei Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und anschließendem Networking-Apéro ein. Die Betonbauweise als passives Element der Gebäudetechnik substituiert gegenüber weniger massiven Bauten hohe Leistungsspitzen und somit Investitionskosten für die Wärme- und Kälteversorgung. Geschickt kombiniert kann der Komfort in Gebäuden technisch deutlich weniger aufwändig generiert werden und erlaubt auch eine für den Menschen natürliche Adaption stark schwankender Außenbedingungen. Die Volatilität des Außenklimas wird nicht nur kompensiert, sondern kann mit geschickter Integration zur thermischen Speicherung über den Tages- oder Mehrtageszyklus auch einen markanten Beitrag zur Energieeffizienz und architektonischen Ästhetik leisten. Smarter Komfort dank intelligenten Synergien zwischen Beton und Gebäudetechnik soll beispielhaft aufgezeigt und kontrovers diskutiert werden. Durch das Programm führt Urs-Peter Menti, Professor an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Teilnehmer des Podiums sind unter anderem: Prof. Adrian Altenburger (Moderation), Hochschule Luzern – Technik & Architektur Co-Institutsleiter Gebäudetechnik und Energie, Studiengangleiter Bachelor Gebäudetechnik l Energie DI DI Dr. techn. Simon Handler, ALLPLAN GmbH, Wien Prof. Andrea Deplazes dipl. Arch. ETH / BSA/ SIA (Impulsvortrag: Haus der Zukunft), Bearth & Deplazes, Chur; Professor für Architektur und Konstruktion, ETH Zürich Anmeldung online unter

www.swissbau.ch/smarter-beton

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Thema „Tactility“

Concrete Design Competition 2017/18 ausgelobt

1706 fo tactilityFür das Studienjahr 2017/18 lobt das InformationsZentrum Beton den Concrete Design Competition zum Thema „Tactility“ aus. Der von der europäischen Zement- und Betonindustrie initiierte internationale Studentenwettbewerb behandelt wechselnde Themen zu den spezifischen Eigenschaften des Baustoffs Beton. Er richtet sich an Studierende und Absolventen der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Bauingenieur­wesen, Gestaltung und verwandter Disziplinen an deutschen Hochschulen.

Als Plattform für Materialforschung und Materialdesign gibt der Wettbewerb keinen spezifischen Entwurfsgegenstand vor, sondern stellt den individuellen gestalterischen Umgang mit dem Material Beton in den Mittelpunkt. Dessen besondere Eigenschaften und Potentiale sollen erforscht und für die Umsetzung eigener Entwurfskonzepte nutzbar gemacht werden – gleichermaßen als Ideengeber und Ideentreiber des gestalterischen Prozesses. Beiträge können von Objekten, Bauteilen und Gebäudeentwürfen bis zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten reichen. Mit dem Thema „Tactility“ sucht der Concrete Design Competition 2017/18 nach Ideen und Entwürfen mit Beton, welche die Haptik des Materials, die „Begreifbarkeit" von Betonoberflächen und -formen als zentrale Gestaltqualität eines Gebäudes oder Objekts in den Fokus stellen. Beton kann kalt, schwer, kantig und rau sein, oder auch warm, leicht, rund und weich. Viele seiner Eigenschaften und Ausformungen nehmen wir mit einem Sinn wahr, dem in Zeiten zunehmender Digitalisierung oft wenig Beachtung geschenkt wird: dem Tastsinn. Dessen grundlegende Bedeutung für die Wahrnehmung unserer Umwelt drückt sich in vielen Begriffen aus: Wir ‚begreifen‘ und ‚erfassen‘ Dinge, ‚fühlen‘ sie oder werden emotional ‚berührt‘. Berührungsreize gehen tiefer als visuelle oder auditive und bleiben länger im Gedächtnis. Im Verständnis von Architektur als dritter Haut des Menschen sollte bei ihrer Gestaltung die Haptik der Materialien und Oberflächen besondere Aufmerksamkeit erhalten. Der Baustoff Beton mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Formgebung und Oberflächengestaltung kann dabei unterschiedlichste Ausdrucksformen annehmen, die zum Anfassen und Begreifen einladen. Diese haptische Vielfalt beim Entwerfen von und mit Beton soll der Concrete Design Competition im Studienjahr 2017/18 zeigen. Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es die Teilnahme an einer einwöchigen internationalen Concrete Design Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2018 in Brüssel. Darüber hinaus vergibt die Jury Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro und Büchergutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro. Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 30. April 2018, die Jurysitzung findet im Juni 2018 statt. Teilnahmebedingungen und Auslobungsunterlagen unter

www.concretedesigncompetition.de

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Wegweisend

Technologie mit leuchtendem Beton für Smart Cities

1706 fo wegweisendMit Light&Concrete Technology (LCT) tritt ein weiterer internationaler Anbieter auf den Markt für transluzentem Beton in Deutschland. Mit seiner weltweit patentierten Technologie kombiniert das Unternehmen Beton- und Kunststofftechnologien und integriert LED-Licht. LCT stellt transluzente Betonplatten, Straßenbegrenzungs- steine und Fassadenelemente her und spricht vor allem öffentliche Auftraggeber sowie die Bauindustrie an.

www.lct.co.at

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DUNKLESHÖREN – HELLESSEHEN

SB5ÜNF und opus C präsentieren: Beton:Kontexte 2.0

1706 fo dunkleshelles

Beton ist mehr als ein Baustoff – er bedient alle Sinne und ist nicht nur grau. HiTec Beton, Roughcrete oder „rockiger Beton“ – Sichtbeton ist Kunst und in der Form immer noch ein Nischenprodukt, dem wir mit Beton:Kontexte zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen wollen. Dazu möchten wir Menschen mit Neugier und Leidenschaft für Beton zusammenbringen. Wir wollen Beton sehen und hören. Wir werden Beton verstehen und ihm damit helfen grau sein zu dürfen. Wir bemühen den Beton nicht, sich zu verbiegen sondern wir gehen mit ihm um und betten ihn ein in unsere Träume, unsere Empfindungen und unsere Äußerungen und machen Beton damit zu Kunst. Beton ist Bau und Kunst und verlangt nach Kontext.

www.sb-5.de/betonkontexte

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