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Komfort mit smartem Beton

Fachveranstaltung auf der Swissbau in Basel

1706 fo swissbauBetonsuisse und die Hochschule Luzern laden im Rahmen der Swissbau am Donnerstag, 18. Januar 2018 zu einem Fachanlass mit zwei Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und anschließendem Networking-Apéro ein.

Betonsuisse und die Hochschule Luzern laden im Rahmen der Swissbau am Donnerstag, 18. Januar 2018 zu einem Fachanlass mit zwei Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und anschließendem Networking-Apéro ein. Die Betonbauweise als passives Element der Gebäudetechnik substituiert gegenüber weniger massiven Bauten hohe Leistungsspitzen und somit Investitionskosten für die Wärme- und Kälteversorgung. Geschickt kombiniert kann der Komfort in Gebäuden technisch deutlich weniger aufwändig generiert werden und erlaubt auch eine für den Menschen natürliche Adaption stark schwankender Außenbedingungen. Die Volatilität des Außenklimas wird nicht nur kompensiert, sondern kann mit geschickter Integration zur thermischen Speicherung über den Tages- oder Mehrtageszyklus auch einen markanten Beitrag zur Energieeffizienz und architektonischen Ästhetik leisten. Smarter Komfort dank intelligenten Synergien zwischen Beton und Gebäudetechnik soll beispielhaft aufgezeigt und kontrovers diskutiert werden. Durch das Programm führt Urs-Peter Menti, Professor an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Teilnehmer des Podiums sind unter anderem: Prof. Adrian Altenburger (Moderation), Hochschule Luzern – Technik & Architektur Co-Institutsleiter Gebäudetechnik und Energie, Studiengangleiter Bachelor Gebäudetechnik l Energie DI DI Dr. techn. Simon Handler, ALLPLAN GmbH, Wien Prof. Andrea Deplazes dipl. Arch. ETH / BSA/ SIA (Impulsvortrag: Haus der Zukunft), Bearth & Deplazes, Chur; Professor für Architektur und Konstruktion, ETH Zürich Anmeldung online unter

www.swissbau.ch/smarter-beton

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Thema „Tactility“

Concrete Design Competition 2017/18 ausgelobt

1706 fo tactilityFür das Studienjahr 2017/18 lobt das InformationsZentrum Beton den Concrete Design Competition zum Thema „Tactility“ aus. Der von der europäischen Zement- und Betonindustrie initiierte internationale Studentenwettbewerb behandelt wechselnde Themen zu den spezifischen Eigenschaften des Baustoffs Beton. Er richtet sich an Studierende und Absolventen der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Bauingenieur­wesen, Gestaltung und verwandter Disziplinen an deutschen Hochschulen.

Als Plattform für Materialforschung und Materialdesign gibt der Wettbewerb keinen spezifischen Entwurfsgegenstand vor, sondern stellt den individuellen gestalterischen Umgang mit dem Material Beton in den Mittelpunkt. Dessen besondere Eigenschaften und Potentiale sollen erforscht und für die Umsetzung eigener Entwurfskonzepte nutzbar gemacht werden – gleichermaßen als Ideengeber und Ideentreiber des gestalterischen Prozesses. Beiträge können von Objekten, Bauteilen und Gebäudeentwürfen bis zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten reichen. Mit dem Thema „Tactility“ sucht der Concrete Design Competition 2017/18 nach Ideen und Entwürfen mit Beton, welche die Haptik des Materials, die „Begreifbarkeit" von Betonoberflächen und -formen als zentrale Gestaltqualität eines Gebäudes oder Objekts in den Fokus stellen. Beton kann kalt, schwer, kantig und rau sein, oder auch warm, leicht, rund und weich. Viele seiner Eigenschaften und Ausformungen nehmen wir mit einem Sinn wahr, dem in Zeiten zunehmender Digitalisierung oft wenig Beachtung geschenkt wird: dem Tastsinn. Dessen grundlegende Bedeutung für die Wahrnehmung unserer Umwelt drückt sich in vielen Begriffen aus: Wir ‚begreifen‘ und ‚erfassen‘ Dinge, ‚fühlen‘ sie oder werden emotional ‚berührt‘. Berührungsreize gehen tiefer als visuelle oder auditive und bleiben länger im Gedächtnis. Im Verständnis von Architektur als dritter Haut des Menschen sollte bei ihrer Gestaltung die Haptik der Materialien und Oberflächen besondere Aufmerksamkeit erhalten. Der Baustoff Beton mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Formgebung und Oberflächengestaltung kann dabei unterschiedlichste Ausdrucksformen annehmen, die zum Anfassen und Begreifen einladen. Diese haptische Vielfalt beim Entwerfen von und mit Beton soll der Concrete Design Competition im Studienjahr 2017/18 zeigen. Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es die Teilnahme an einer einwöchigen internationalen Concrete Design Masterclass mit den Preisträgern aller am Wettbewerb beteiligten Länder im September 2018 in Brüssel. Darüber hinaus vergibt die Jury Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro und Büchergutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro. Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 30. April 2018, die Jurysitzung findet im Juni 2018 statt. Teilnahmebedingungen und Auslobungsunterlagen unter

www.concretedesigncompetition.de

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Wegweisend

Technologie mit leuchtendem Beton für Smart Cities

1706 fo wegweisendMit Light&Concrete Technology (LCT) tritt ein weiterer internationaler Anbieter auf den Markt für transluzentem Beton in Deutschland. Mit seiner weltweit patentierten Technologie kombiniert das Unternehmen Beton- und Kunststofftechnologien und integriert LED-Licht. LCT stellt transluzente Betonplatten, Straßenbegrenzungs- steine und Fassadenelemente her und spricht vor allem öffentliche Auftraggeber sowie die Bauindustrie an.

www.lct.co.at

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DUNKLESHÖREN – HELLESSEHEN

SB5ÜNF und opus C präsentieren: Beton:Kontexte 2.0

1706 fo dunkleshelles

Beton ist mehr als ein Baustoff – er bedient alle Sinne und ist nicht nur grau. HiTec Beton, Roughcrete oder „rockiger Beton“ – Sichtbeton ist Kunst und in der Form immer noch ein Nischenprodukt, dem wir mit Beton:Kontexte zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen wollen. Dazu möchten wir Menschen mit Neugier und Leidenschaft für Beton zusammenbringen. Wir wollen Beton sehen und hören. Wir werden Beton verstehen und ihm damit helfen grau sein zu dürfen. Wir bemühen den Beton nicht, sich zu verbiegen sondern wir gehen mit ihm um und betten ihn ein in unsere Träume, unsere Empfindungen und unsere Äußerungen und machen Beton damit zu Kunst. Beton ist Bau und Kunst und verlangt nach Kontext.

www.sb-5.de/betonkontexte

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Modernes Bauen mit längst vergessenen Techniken

Forscher der ETH Zürich entwickeln leichte Bodenelemente

1706 fo zuerichForscher des Departements Architektur der ETH Zürich haben Bodenelemente aus Beton entwickelt, die ohne Bewehrung auskommen und 70 Prozent leichter sind als herkömmliche Betonböden. Bei der Konstruktion ließen sie sich von historischen Bauprinzipien inspirieren.

www.ethz.ch

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Rhizolith Island

Auszeichnung für innovatives Konzept für Mangroven- und Küstenschutz

1706 fo rhizolithDie von der Cemex Research Group ent­wickelte Betoninsel „Rhizolith Island“ dient zur Revitalisierung von Man­grovenwäldern und verhindert als schwimmender Küstenschutz die Überschwemmung bewohnter Gebiete. Diese harmonische Verbindung von Naturschutz und Urbanisierung überzeugte die Jury des German Design Award 2018.

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SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster!

Initiative und Ausstellung im DAM in Frankfurt

1706 fo brutalismusDas Deutsche Architekturmuseum zeigt gemeinsam mit der Wüstenrotstiftung erstmals die brutalistische Architektur der 1950er und 1970er Jahre im weltweiten Überblick. In der Ausstellung wird der Brutalismus mit ungewöhnlich großen Modellen und Betongüssen neu bewertet.

Erstmals wird die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979 in einem weltweiten Überblick dargestellt: Mit dem Titel „SOS Brutalismus“ wird ein Hilferuf formuliert, denn die brutalistische Architektur ist weltweit von Abriss und Umgestaltung bedroht. Die Web­-seite www.SOSBrutalism.org versammelt mittlerweile weltweit mehr als 1.000 Bauten, die sich dem Brutalismus zuordnen lassen. Sie sind nach dem Vorbild eines Artenschutzprojekts in verschiedene Gefährdungsstufen gegliedert: Die „rote Liste“ versammelt derzeit 108 Bauten, die unmittelbar von Zerstörung bedroht sind. Das Ziel der Webseite besteht nicht nur darin, ein Inventar anzulegen. #SOSBrutalism ist der Titel eines sogenannten Hashtags, der verwendet wird, um über Facebook, Twitter, Tumblr und Instagram mit anderen Initiativen Kontakt aufzunehmen, die sich ebenfalls der Erforschung und dem Erhalt brutalistischer Bauten widmen. Zu den ersten Erfolgen dieser Vernetzung zählt die Unterstützung für ein Kulturzentrum im österreichischen Burgenland. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Brutalismus-Ausstellung ist die Identifizierung von regionalen Schwerpunkten. Hierzu zählen unter anderem Israel, Japan, Südamerika, selbstverständlich Großbritannien, die USA, aber auch viele westdeutsche Kirchenbauten. In Frankfurt zählten der AfE-Turm und das Historische Museum zur brutalistischen Architektur, die beide vor wenigen Jahren abgerissen wurden. Weithin unbekannt ist die – noch im Originalzustand erhaltene – Trauerhalle des Friedhofs Westhausen des ehemaligen Städel-Professors Günter Bock. Sein Nachlass befindet sich ebenso in den Beständen das DAM wie der des Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm, dessen Betonkirchen einen wichtigen Platz in der Ausstellung einnehmen werden.

www.SOSBrutalism.org
www.dam-online.de

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DFAB House

Bauen mit Robotern und 3D-Druckern

1706 fo DFABAuf dem NEST Gebäude der Empa und Eawag in Dübendorf, Schweiz, bauen acht Professuren der ETH Zü̈rich gemeinsam mit Wirtschaftspartnern das dreigeschossige DFAB House. Es handelt sich um das weltweit erste Haus, das weitgehend mit digitalen Prozessen entworfen, geplant und auch gebaut wird.

www.ethz.ch

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Architekturpreis Beton 2017

Vier gleichrangige Preise und vier Anerkennungen

1705 fo architekturpreisbetonDer Architekturpreis Beton 2017 ist entschieden. Bereits zum 20. Mal werden die besten Betonbauten in Deutschland ausgezeichnet. Ausgelobt durch das InformationsZentrum Beton in Kooperation mit dem Bund Deutscher Architekten BDA, würdigt der Preis herausragende Leistungen der Architektur und Ingenieurbaukunst, deren Qualität von den gestalterischen, konstruktiven und technologischen Möglichkeiten des Baustoffs Beton geprägt ist. So spiegelt er seit mehr als vier Jahrzehnten das Bau- geschehen in Deutschland, inspiriert den Diskurs über gute Architektur und zeigt die gestalterischen Potenziale und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des weltweit am meis­ten genutzten Baustoffs.

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Ausgezeichnete Ideen aus Beton

Concrete Design Competition entschieden

1705 fo cdcDer Concrete Design Competition 2016/17 zum Thema SURFACE ist entschieden. In der 10. Runde des Studentenwettbewerbs zum Baustoff Beton hat die Jury drei Preise und drei Anerkennungen vergeben, die nach München, Dortmund, Karlsruhe und Berlin gingen. Die siegreichen Projekte setzten sich in einer Konkurrenz mit knapp 50 Einreichungen von Studierenden von 26 deutschen Hochschulen durch.

„Und erneut waren die Bandbreite und auch die Qualität der Projekte sehr groß“, so Ulrich Nolting vom Informations- Zentrum Beton, welches den Wettbewerb in Deutschland jährlich auslobt. „Es tut sich viel in der Weiterentwicklung von Beton und es ist auch in diesem Jahr wieder spannend zu sehen, wie offen die Studierenden mit den gestalterischen Möglichkeiten des Baustoffs umgehen, ihn untersuchen, nutzen und herausfordern.“ Die unabhängige Jury war interdisziplinär besetzt mit Prof. Mark Braun (Hochschule der Bildenden Künste Saar), Prof. Heike Hanada (FH Potsdam – Potsdam School of Architecture), Frank Kaltenbach (Redaktion DETAIL / Akademie der Bildenden Künste München), Prof. Harald Kloft (Technischen Universität Braunschweig), Prof. Ralf Pasel (Technische Universität Berlin) und Ulrich Nolting (Informa- tionsZentrum Beton). Die Jury kürte drei Gewinner-Teams, die nun zu einer Architekturreise nach Lissabon und Porto eingeladen werden. Einen der gleichrangigen Preise erhielten Carolin Blaim und Sandra Panzer von der TU München für ihren Entwurf eines in die Natur eingebetteten Werkstattgebäudes für eine Drechslerei im Berchtesgadener Land, der durch rostrot färbende Eisenoxidpigmente im Beton auf poetische Weise die Oberfläche und Alterung des Materials inszeniert. Mit einem außergewöhnlichen Umbau setzte auch Philipp Staab vom Karlsruher Institut für Technologie das Wettbewerbsthema „Surface“ um: Für das neue Schaulager des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau SAAI implantierte er in einen historischen Gebäudekomplex auf dem Hochschulcampus drei neue Baukörper mit steil aufragenden Dächern, bei denen der Baustoff Beton durch glänzend polierte Oberflächen eine leichte, fast immaterielle Erscheinung bekommt. Ein weiterer Preis ging an Isabell Ruschmeier, Carina Hartmann und Lisa-Kathrin Frede von der TU Dortmund, die als interdisziplinäres Entwurfsteam der Studienfächer Architektur und Konstruktiver Ingenieurbau zum Wettbewerb angetreten waren. Sie ent- wickelten eine filigrane Konstruktion aus Textilbeton als seriell produzierbaren Witterungsschutz, der – Tragwerk und Hülle zugleich – die Leichtigkeit des Materials fast papierähnlich inszeniert. Drei Anerkennungen gingen an Maxie Schneider von der UdK Berlin für ihre experimentelle Arbeit „Pneu & Schale“, an Yannick Pickhard von der FH Dortmund für seinen Entwurf einer Synagoge auf der fiktiven „Piazza d’ltalia“ von Giorgio de Chirico sowie an Gintare Gajauskaite und David Rosenthal von der TU München für ein Werkstattgebäude aus Dämmbeton. Darüber hinaus vergab die Jury sechs Büchergutscheine an Studierende der TU Kaiserslautern, der Universität Stuttgart und der Hafen City Universität Hamburg. Der Wett- bewerb wird für das kommende Wintersemester 2017/18 erneut ausgelobt. Mit dem Thema TACTILITY werden Ideen und Entwürfe gesucht, welche die Haptik des Materials, die „Begreifbarkeit“ von Betonoberflächen und -formen als zentrale Gestaltqualität eines Gebäudes oder Objekts in den Fokus stellen. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter

www.concretedesigncompetition.de

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