Bauen in Beton

Neue Ausgabe 2010/11 der Architekturschrift

fo_1006_bauen_in_betonDie Architekturpublikation „Bauen in Beton" erscheint alle zwei Jahre. Die aktuelle Ausgabe stellt acht höchst unterschiedliche europäische Bauten vor und portraitiert die nach dem zweiten Weltkrieg neu aufgebaute Stadt Le Havre. Die eigens für das Heft gemachten Bilder stammen vom Architekturfotografen Kim Zwarts.

Die Ausgabe 2010/11 von „Bauen in Beton" präsentiert acht Bauten aus den Ländern Belgien, Niederlande, Spanien, Portugal und der Schweiz, die teils von berühmten Meistern der Kunst, teils von noch wenig bekannten Architekten entworfen wurden. Das Spektrum der Auswahl ist breit. Es umfasst vier höchst unterschiedliche Ausstellungs- und Kulturgebäude in Männedorf, Cascais, Leuven und Granada. Dazu kommen ein Wohnhaus im friesischen Tjalleberd, eine Unterstation im Hafengelände von Antwerpen, eine Schule in einem Außen quartier von Zürich sowie ein Krematorium in Sint-Niklaas.
Der Baustoff Beton zeigt sich dabei in vielfältiger Gestalt. Er präsentiert sich als kostbar veredelter Kunststein, manch mal auch versteckt hinter einer Bekleidung. Er beweist seine Fähigkeit, als gegossenes Material unterschiedlichste Oberflächenstrukturen präzise und dauerhaft abzubilden. Und nicht zuletzt offenbart sich einmal mehr die geradezu klassische Schönheit seiner traditionellen Gestalt in zurückhaltendem Grau.
Als Einstieg in das Heft führt ein Aufsatz nach Le Havre. Nach dem zweiten Weltkrieg realisierten hier der Altmeister der Betonarchitektur Auguste Perret und sein Team eine moderne Stadt, ohne die Errungenschaften des traditionellen Städte baus über Bord zu werfen. Bis heute ist die charakteristische Mischung aus geschlossener und offener Bebauung städtebaulich von höchstem Interesse, und die Architektur fasziniert durch ihre fein abgestufte Maßstäblichkeit und ihren großen Reichtum an sorgfältig ge stalteten Oberflächen. Seit 2005 ist die Stadt Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.
Die Bilder in „Bauen in Beton 2010/11" stammen vom niederländischen Architekturfotografen Kim Zwarts. Die Texte verfasste der Architekt und Publizist Martin Tschanz, der auch als Redaktor verantwortlich zeichnet. Das Layout ist von Miriam Bossard & Partner. Die Publikation erscheint in den Sprachen F/D, F/E, F/NL, F/P sowie F/S und kann bei BETONSUISSE bestellt werden.



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