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Lichtspiele

Neues Diözesanarchiv des Bistums Aachen

1805 fo aachenAm 5. September wurde in Aachen das neue Diözesanarchiv des Bistums feierlich eröffnet. Der Ortbetonkubus wurde im Hauptschiff der früheren Kirche St. Paul in der Jakobstrasse integriert. Entworfen hat es die Bauabteilung des Bistums, die Ausführungsplanung erfolgte durch das Büro Schöps + Schlüter aus Münster. Vorgabe für die Umgestaltung von St. Paul und die Planungen für das neue Diözesanarchiv war es, so wenig wie möglich in die Bausubstanz des denkmalgeschützten Sakralgebäudes einzugreifen. Für die neue Wirkungsstätte des Diözesanarchives bietet die Haus-in-Haus-Konstruktion, ein Kubus aus Stahlbeton und Glas, beste Bedingungen für die Unterbringung der wertvollen Archivalien. Der dreigeschossige Körper, der in seiner Länge und Breite von 25 mal 11 Metern den Bereich des ehemaligen Mittelschiffes umfasst, beinhaltet auf zwei Geschossen Urkunden, Akten, Handschriften, Pläne, Fotos etc. und auch die Präsenzbibliothek des Bistums. Im dritten Geschoss befinden sich Büroräume und der Lesesaal.

Photo: Robert Mehl, FH Aachen

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Planungshilfen

Konstruktionsdetails für Betonfassaden

Zwei weitere Planungshilfen stehen auf der FDB-Homepage den Planern kostenlos zur Verfügung: Konstruktionsdetails für die Stahlbeton Sandwichfassade (124 Details) und die großformatige Stahlbeton-Vorhangfassade (51 Details).

Die jeweiligen Konstruktionsdetails sind in Kategorien zusammengefasst und erleichtern so dem Planer das Auffinden der für seine Vorgaben passenden Detailzeichnung. Die Kategorien sind: Innenwand/Stütze-Außenwand, Dach-Innenwand, Dach-Außenwand, Bodenplatte-Außenwand, Anschlüsse Fenster/Tür, Anschlüsse Balkon, Loggia, Terrasse, Durchfahrt, auskragendes Geschoss, Kellerdecke-Außenwand, Geschossdecke-Außenwand und Außenwand- Ecken. Die Musterdetails wurden in den letzten Jahren von Arbeitsgruppen der FDB, die interdisziplinär aus Fertigteilherstellern, Planern und Befestigungstechnikern zusammengesetzt waren, entwickelt und zeigen praxisgerechte, baubare und wirtschaftliche Lösungen auf. Der Link neben jeder Detailzeichnung führt direkt zum ausgewählten Konstruktionsdetail im Planungsatlas Hochbau, der rund 1100 Konstruktionsanschlüsse und -zeichnungen, Datenblätter mit den energetisch relevanten Angaben, Ausschreibungstexte sowie Temperaturbilder und die für Wärmeschutznachweise notwendigen wärmeschutztechnischen Kennwerte vorhält. Die Nutzung des Planungsatlas im Hochbau www.planungsatlashochbau. de ist kostenlos. Er bietet verschiedene Hilfsmittel, um die Planer (Architekten und Ingenieure) zu unterstützen. Anhand der detaillierten Darstellung der Konstruktionen und der Ergebnisse der thermischen Berechnungen an Anschlussdetails in optischer und tabellarischer Form ist es dem Planer möglich, schnell und unkompliziert Detaillösungen zu finden sowie detaillierte energetische Nachweise im Sinne der EnEV durch die Angabe von ѱ-Werten zu führen. Eine Minimierung der Wärmeverluste kann so durch optimierte Detailanschlüsse bereits während der Planungsphase initiiert werden. Das Risiko von Schimmelpilzbildung kann durch den rechnerischen Nachweis verringert werden. Der Planer kann die Gleichwertigkeitsnachweise von Konstruktionen nach DIN4108 Beiblatt 2 führen.

Weitere zehn kostenlose Planungshilfen finden sich auf www.fdb-fertigteilbau.de

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Neue Farben und Texturen

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Fassaden aus Glasfaserbeton

1805 fo glasfaserbetonAngepasst an aktuelle Trends und Entwicklungen bietet Rieder eine Reihe an zusätzlichen Verfahren zur Kreation von individuellen Gebäudehüllen. Das Material fibreC Glasfaserbeton bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Platte zu bedrucken, Muster einzustrahlen, Ornamente oder Schriftzüge auszuschneiden oder eine reliefartige Oberfläche einzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit Planern und Architekten wurden in diesem Jahr zwei neue Farbkollektionen und einige Sondertexturen entwickelt.

Inspiriert durch die traditionelle Bauweise mit Holz und Ziegel entstanden die neuen Farbkollektionen bricky und timber. Die Verwendung dieser Einfärbung der Glasfaserbeton-Platten ist revolutionär. Bei der Entwicklung wurden warme Farbtöne verwendet, angeregt durch die prächtige Farbenvielfalt der Natur. Die timber- Kollektion basiert auf ruhigen, geerdeten Brauntönen und ist an eine Holzoptik angelehnt. Sie bietet einen Mix aus ländlichem Stil mit skandinavischem Einschlag. Die bricky-Kollektion ist hingegen farbenfroh und lebendig. Die Grundlage bilden peppige, rote Farbtöne, welche an die Atmosphäre alter Backsteinhäuser erinnern. Die neuen Texturen verleihen jeder Fassade mehr Lebendigkeit und Tiefe. Durch die unterschiedlichen Strukturen entsteht ein spannendes Wechselspiel aus Licht und Schatten, welches sich je nach Betrachtungsweise verändert. Die neuen Texturen eröffnen Architekten mehr Spielraum und Platz für individuelle Ideen. Durch die verschiedenen Ausprägungen wird die Natürlichkeit des Werkstoffs Beton stärker hervorgehoben und das authentische Erscheinungsbild betont.

www.rieder.cc

 

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Betonpflasterbau

SLG-Fachtagung

Am 21. November 2018 findet die 4. SLG-Fachtagung Betonpflasterbauweisen in Kelsterbach statt. Zum ersten Mal ist die Veranstaltung auch für externe Teilnehmer offen.

Ein großer Teil kommunaler Verkehrsflächen, wie Fußgängerbereiche, Parkplätze und Straßen, wird heute mit Pflastersteinen und Platten aus Beton befestigt. Dazu kommen Nutzflächen im privaten Wohnumfeld, wie Einfahrten, Hofflächen, Gartenwege, Terrassen etc. Die ordnungsgemäße Planung und Ausführung der damit herzustellenden Flächenbefestigungen erfordert umfangreiche Fachkenntnisse und die Berücksichtigung der geltenden technischen Regeln. Seit mehr als 20 Jahren bündelt der in Bonn ansässige Betonverband Straße, Landschaft, Garten e. V. (SLG) das Know-How namhafter deutscher Hersteller von Betonprodukten für die Anwendung im Straßen- sowie im Gartenund Landschaftsbau. Eines der Kernziele des Betonverbands SLG besteht darin, sich für fachgerechte Planung und Ausführung von Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen aus Betonprodukten einzusetzen. Die SLG-Fachtagung soll dazu beitragen, Fehler in Planung und Ausführung zu vermeiden, und einen Überblick über bevorstehende Neuerungen und Änderungen im Regelwerk geben. Ergänzt wird das abwechslungsreiche Fachprogramm durch einen juristischen Beitrag, weil diese Themen zunehmend wichtiger werden, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gerade erfolgten Änderungen im Bauvertragsrecht. Die Fachtagung richtet sich an Straßenbauingenieure, Landschaftsarchitekten, planende und bauausführende Unternehmen im Garten-, Landschafts- und Straßenbau sowie an öffentliche und private Bauherren und an Sachverständige.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.betonstein.org

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Künstlerische Betonmatrize

Fachgespräch an der ZHAW

1805 fo ZHAWDie Dauerausstellung Werkstückhalle in der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt Experimente sowie spezielle Anwendungen und Fügeprinzipien von Beton und Kunststein anhand großformatiger Baustellenmuster (MockUps) im Masstab 1 : 1 und dokumentiert den Herstellungsprozess. Betonsuisse unterstützt Dauerausstellung Werkstückhalle als Hauptsponsor. Die Sammlung wird laufend erweitert und jedes neue Werkstück mit einem Fachgespräch eingeführt. Am 13. November 2018 findet um 17.30 Uhr wieder so ein Fachgespräch zum Thema „Künstlerische Betonmatrize – Stadtmuseum Aarau“ statt (ZHAW, Eingang Halle 180, Tössfeldstrasse 11, 8401 Winterthur). Auf dem Programm stehen neben einem Film zum Thema auch ein Fachgespräch über das Gebäude von Diener & Diener Architekten Basel mit Martin Steinmann Aarau, Josef Felix Müller Künstler St. Gallen, Stüssi Betonvorfabrikation Dällikon, Ingold Modellbau Olten.

Weitere Informationen unter www.zhaw.ch/ike/wsh

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Bauen in Sichtbeton

Tagung in Wildegg

1805 fo wildeggAm 14. November 2018 veranstaltet das Forum für Wissenstransfer der Baubranche in Kooperation mit der Betonsuisse eine Tagung in Wildegg zum Thema „Bauen mit Sichtbeton“. Während Beton mit seiner Flächengestaltung vielfach zur zeitgemäßen Architektur beiträgt, fordert Sichtbeton zusätzlich noch die Wahl einer für die Gestaltung angemessenen Schalung oder Oberflächenbehandlung.

Qualitativ hochwertige Sichtbetonflächen entstehen nur, wenn fachgerechte Gestaltung, Planung, Baustofftechnik und Baubetrieb erfolgreich zusammenwirken. Die Veranstaltung stellt neben vielfältigen Beispielen moderner Sichtbetonbauten und gestalterischer Möglichkeiten wichtige zu beachtende Rahmenbedingungen beim Bauen mit Sichtbeton vor. So werden die materialtechnologischen Einflussfaktoren bei Sichtbeton und die bei der Ausschreibung zu beachtenden Punkte erläutert.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bauundwissen.ch

Programm
Bauen in Sichtbeton am Beispiel des…
• ...Zölly, Zürich, Markus Peter
• ...Hunziker Areals, Haus G - „Roh = Fertig“, Martin Gutekunst
• ...Rifugio, Val Bregaglia, Andreas Ruch
• ...Galerie Halle, Männedorf, Florian Baier und Nina Baier-Bischofberger
• Ausschreibung und Beurteilung von Sichtbeton, Dr. Frank Jacobs
• Ausführungsbeispiele einer Unternehmung, Reto Hess
• Ästhetische Sichtbetonkosmetik, Samir Forster

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Wo Struktur und Ornamentik verschmelzen

Leichtbau-Betondecke aus der 3D-Sanddruck-Schalung

1804 fo sanddruckForschende der ETH Zürich fabrizierten im Rahmen des DFAB House eine 80 m2 große Leichtbau-Geschossdecke aus Beton. Es handelt sich um das weltweit erste Architekturprojekt im Realmaßstab, für dessen Schalung 3D-Sanddruck eingesetzt wurde.

An den dünnsten Stellen gerade einmal 20 Millimeter dick, dekorativ gerippt und nicht halb so schwer wie eine konventionelle Betondecke: Bei „Smart Slab“, zu Deutsch „intelligente Decke“, ist der Name Programm. Die Decke kombiniert die bautechnischen Stärkenvon Beton mit den flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten des 3D-Drucks. Entwickelt wurde Smart Slab von der Gruppe von Benjamin Dillenburger, Assistenzprofessor für Digitale Bautechnologien an der ETH Zürich. Smart Slab ist eines der Kernelemente der Wohneinheit DFAB House und wurde vor kurzem im Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Empa und Eawag in Dübendorf montiert. Die 80 m2-grosse und 15 Tonnen schwere Decke setzt sich aus insgesamt elf Betonsegmenten zusammen und verbindet das Untergeschoss mit dem darüber liegenden zweistöckigen Holzbau.

Nur so viel Beton wie nötig
3D-Betondruck erlebt in der Architektur zurzeit großen Aufschwung. Ganze Häuser werden bereits Schicht für Schicht gedruckt. Beim Projekt Smart Slab hingegen fertigten die Forschenden nicht die Bauelemente selbst mit 3D-Druck, sondern deren Schalung – also die Negativform. Sie arbeiteten dafür mit einem großformatigen 3D-Sanddrucker; die Schalungselemente sind somit eine Art künstlicher Sandstein. Die Vorteile gegenüber dem Betondruckprozess liegen darin, dass leistungsfähiger, faserverstärkter Beton verwendet werden kann und sich die Struktur in millimetergenauer Feinheit herauslösen lässt. Die Produktion der Schalung ist der arbeitsintensivste Schritt im Betonbau, insbesondere bei nicht-standardisierten Bauteilen. Da Beton günstig und reichlich verfügbar ist, ist die Versuchung der Bauindustrie groß, die immer gleichen Massivdecken zu produzieren – die Kehrseite ist aber ein hoher Materialverbrauch und somit eine schlechte CO2-Bilanz. Digitale Fertigungsmethoden können hier einen zentralen Beitrag leisten: Sie optimieren die Bauteile so, dass die nötige Stabilität mit massiv weniger Material erreicht wird. Wie komplex die Geometrie eines Bauteils ist, macht im 3D-Druck keinen Unterschied und verursacht keine Mehrkosten – der Drucker druckt einfach, was man ihm befiehlt.

Neuentwickelte Software koordiniert Parameter
Für die Fabrikation der Schalungselemente entwickelte Dillenburgers Forschungsgruppe eigens eine neue Planungssoftware. Diese vermag alle für die Produktion relevanten Parameter aufzunehmen und zu koordinieren. Nebst Basisdaten wie den Raumdimensionen gaben die Forschenden auch einen millimetergenauen Scan der geschwungenen Wand ein, die als Hauptträgerin der Betondecke fungiert. Mithilfe der Software wurde die Geometrie der Decke so adaptiert, dass an jeden Punkt gemäß Kräfteverlauf nur exakt so viel Beton kommt, wie strukturell nötig ist. „Wir haben die Decke nicht gezeichnet, sondern programmiert“, sagt Mania Aghaei Meibodi, Senior Researcherin und Projektleiterin Smart Slab in Dillenburgers Gruppe. „Mit analoger Planung wäre es niemals möglich, all diese Aspekte aufeinander abzustimmen, erst recht nicht in dieser Präzision.“ Blickt man von unten an die Decke, sieht man eine organische Ornamentstruktur mit verschiedenen Hierarchien. Während die Hauptrippen die Lasten tragen, dienen die kleineren, filigranen Rippen vor allem dem architektonischen Ausdruck und der Raumakustik. Statik und Ornamentik gehen bei Smart Slab Hand in Hand. In die Deckenstruktur integriert sind zudem Anlagen für Beleuchtung und Sprinkler. Deren Größe und Platzierung wurde ebenfalls mit der Planungssoftware erfasst und beim Druck an den definierten Stellen ausgespart. Auf diese Weise verschwindet die Gebäudetechnik elegant und platzsparend in der Decke. Beim DFAB-House macht das zwar nur ein paar Zentimeter aus, aber bei Hochhäusern könnten auf diese Weise dereinst ein paar zusätzliche Stockwerke in die gleiche Höhe passen.

Auf Knopfdruck in die Produktion
Ist die Planung am Computer abgeschlossen, lassen sich die Fabrikationsdaten quasi per Knopfdruck an die Maschinen exportieren. An dieser Stelle kamen bei Smart Slab gleich mehrere Industriepartner ins Spiel: Einer produzierte die hochaufgelösten 3D-Sanddruckschalungen, welche aus druck- und transporttechnischen Gründen in palettengroße Abschnitte unterteilt wurden, ein anderer parallel dazu die Holzschalung mittels CNC-Lasercutter. Letztere gibt der oberen Seite der Smart Slab- Decke die Form und spart Hohlräume aus, um Material und Gewicht zu sparen und gleichzeitig Platz für elektrische Leitungen zu schaffen. Anschließend kamen die beiden Schalungstypen für die Betonierung bei einer dritten Firma zusammen. Diese spritzte erst den faserverstärkten Beton in die Sanddruckschalungen, um die fein gerippte Oberfläche der unteren Betonschale herzustellen, und goss danach den restlichen Beton in die Holzschalung.

Stark dank Vorspannung
Nach zweiwöchiger Aushärtung waren die elf individuellen Betonsegmente bereit für den Transport zum NEST. Dank der präzisen Planung und Vorfertigung reduzierte sich die Zeit auf der Baustelle auf ein Minimum. Ein Kran hievte die Betonelemente auf die tragende Wand, wo die Vorspannung an Ort und Stelle erfolgte: Handwerker zogen längs und quer durch die Betonträger Stahlkabel in die bereits in der Schalung eingelegten Röhren. Durch die Anspannung der Kabel lässt sich die Traglast des Systems massiv steigern. „Zu sehen, wie nahtlos sich unsere Elemente auf der Baustelle aneinander und an die bereits bestehenden Bestandteile des DFAB House fügten, war überwältigend“ sagt Dillenburger. „Dies verdanken wir auch der großartigen interdisziplinären Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Die minuziöse Arbeit, die wir in die Planung investierten, hat sich voll ausbezahlt“.

Isabelle Herold

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Wasserwelten

Ein Aquarium der Superlative – Aquatis in Lausanne

1804 fo wasserweltenIm Oktober 2017 öffnete das Aquatis, ein weltweit einzigartiges Museum, seine Tore. Auf zwei Stockwerken lädt es zu einer Süßwasser-Expedition über fünf Kontinente ein. Besucher bekommen eine 6000 Quadratmeter große Wasserfauna und -flora zusehen, bestehend aus 50 Aquarien und 20 Ökosystemen. Zwei besondere Aspekte beim Bau des Museum möchten wir hier vorstellen, den Einsatz von Schleuderbetonstützung sowie die Verwendung des Leichtbetonzuschlags Blähton als Wasserreinigungsmedium.


Schleuderbetonstützen

SACAC AG, CH-5600 Lenzburg
www.sacac.ch

Blähton
Liapor GmbH & Co. KG
D-91352 Hallerndorf-Pautzfeld
www.liapor.com

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Formliner #3

Neue Ausgabe des Magazins von Reckli

1804 fo formlinerDie dritte Ausgabe des Reckli-Magazins ist gedruckt: „Formliner“ widmet sich dem Thema Wandel, stellt eine besondere Case Study in der Schweiz vor und blickt im Jahr des 50-jährigen Firmenbestehens auf die Anfänge des Unternehmens.

Die dritte Ausgabe des Reckli-Magazins ist gedruckt: „Formliner“ widmet sich dem Thema Wandel, stellt eine besondere Case Study in der Schweiz vor und blickt im Jahr des 50-jährigen Firmenbestehens auf die Anfänge des Unternehmens. Zum Jubiläumsjahr von Reckli erscheint die dritte Ausgabe des hauseigenen Architekturmagazins „Formliner“. Das aktuelle Heft hat sich ganz dem Thema Wandel verschrieben und blickt dabei wie gewohnt auf Gebäude, Prozesse und Menschen. Am Beispiel eines Einkaufszentrums, Konversionsflächen und Gewerbegebieten zeigt Formliner, wie sich Mannheim bei der Stadtentwicklung neu erfindet. In Bremen und München veranschaulichen Bunker, dass erfolgreiche Umnutzungskonzepte einen Kriegskoloss in ein begehrtes Wohnobjekt verwandeln können. Und wie sich selbst Gebäudetypen neu erfinden und ein Comeback feiern, erfahren Leser in der Geschichte über Hochhäuser. Das Magazin protokolliert den delikaten Umgang mit historisch belasteten Strukturen beim Umbau eines Gefängnisses in Melbourne zu einer Wohnanlage und stellt den Betonpionier Félix Candela vor, der sich beim Planen und Entwerfen von Beton nicht von starren Schalungen einschränken ließ, sondern Beton in völlig neue, atemberaubende Formen brachte. Die aktuelle Case Study widmet sich mit drei Texten dem Erweiterungsbau des Bündner Museums im schweizerischen Chur. Das spanische Büro Barozzi Veiga hat einen ausdrucksstarken Bau entworfen, der sich weder aufdrängt noch anbiedert. Ein Blick auf die raffinierte Fassade zeigt, wie detailorientiert die Architekten planten und dem Gebäude so einen außergewöhnlichen Charakter gaben. Im Interview erklärt Alberto Veiga, warum Erweiterungsbauten mehr Spaß machen können als alleinstehende Entwürfe, warum der Spanier und sein italienischer Büropartner ihre Karriere direkt mit Großprojekten starteten und was Architektur mit Verführungskünsten zu tun hat. Weil Reckli 2018 50-jähriges Bestehen feiert, schaut Formliner im Kapiteltrenner auf die Unternehmensgeschichte und darauf, wie sich Reckli in fünf Jahrzehnten vom Kleinunternehmen im Ruhrpott zum weltweit erfolgreichen Mittelständler entwickelt hat. Reckli betont stets, dass das Unternehmen seinen Erfolg den engagierten Mitarbeitern verdankt. Als internationale Köpfe werden deshalb die weltweit aktiven Partner vorgestellt und geben den Lesern Insidereinblicke in ihren jeweiligen Markt. Neu hinzugekommen sind Gastbeiträge zu architektonischen Themen und technologischen Neuerungen. Der polnische Architekt Oskar Grabczewscy schreibt in seinem Essay über die Rolle von Ästhetik in der Architektur. Im Gastbeitrag zu Infraleichtbeton informieren die Wissenschaftler um Professor Mike Schlaich von der Technischen Universität Berlin über die technologischen Vorteile der Neuentwicklung und welche gestalterischen Möglichkeiten sich damit für Architekten ergeben.

www.reckli.de

 

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10. Carbon- und Textilbetontage

Ergebnis- und Erfahrungsaustausch mit Fachexperten in Dresden

1804 fo tudalitAm 25. und 26. September 2018 laden der TUDALIT e. V. und der C3 – Carbon Concrete Composite e.V. zu den 10. Carbon- und Textilbetontagen nach Dresden in das Deutsche Hygiene- Museum ein und setzen damit das überaus erfolgreiche Tagungsformat aus dem vergangenen Jahr fort.

Carbon- und Textilbeton gewinnt in der Baupraxis zunehmend an Bedeutung und ist seit langem fester Bestandteil zahlreicher grundlagen- und praxisorientierter Forschungsprojekte. Die Fachkonferenz bietet als Leitveranstaltung an zwei Tagen über 50 Vorträge aus Praxis und Forschung zum Thema Carbon- und Textilbeton. Ergänzend zu den umfangreichen Berichten aus den Bereichen Neubau, Sanierung und Bausatzkomponenten werden auch aktuelle Ergebnisse aus der Wissenschaft zu den Themen Arbeitsschutz, Recycling, Planung, Bemessung und Normung vorgestellt. Eine Begleitausstellung verschiedener Organisationen rundet das Informationsspektrum ab. Namhafte, renommierte Experten geben Einblick in den aktuellen Stand aus Wissenschaft und Technik und stehen zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Es werden zahlreiche Teilnehmer aus dem Umfeld des Carbon- und Textilbetons – Wirtschaft (Lieferanten, Kunden, Architektur und Ingenieuren), Wissenschaft und Verwaltung erwartet. Eröffnet wird die Veranstaltung mit der Verleihung des TUDALIT Architekturpreises, der auch in diesem Jahr die interessantesten Ideen versierter Studenten und Absolventen einschlägiger Fachrichtungen prämiert. Passend zur Fußball-WM hält der bekannte SchiedsrichterUrs Meier einen spannenden Vortrag als Keynote Speaker.

www.carbon-textilbetontage.de

 

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