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Wohnen wie ein Rockstar

Seminole Hard Rock Hotel & Casino Hollywood in Florida

1901 fo RockstarMehr Corporate Architecture geht nicht: In Florida entsteht ein Hard Rock Hotel und Kasino mit Symbolcharakter. Weltweit wird erstmals ein Gebäude in der signifikanten Form einer Gitarre gebaut und lässt die Herzen aller Musikfans höher schlagen.

Das neue 125 m hohe Hard Rock Hotel in Florida ähnelt zwei Rücken an Rücken stehenden Gitarren und wird 638 Hotelzimmer beherbergen. Das Instrument ist ein beliebtes Motiv von Hard Rock Cafe International, Inc., aber dies ist das erste Gebäude des Unternehmens, das dem eigentlichen Instrument so ähnlich ist. Senkrechte Lamellen in der Mittellinie des Turms ähneln Saiten, während horizontale Streifen als "Bünde" wirken. Mit der geplanten Fertigstellung in diesem Jahr bietet der neue Gebäudekomplex, zusätzlich zum Hotel, eine Hard Rock Live-Konzerthalle mit 6.500 Sitzplätzen, in der sich ein eigenes Fernsehstudio und ein Sendezentrum befinden, einen Wellnessbereich auf einer Fläche von knapp über 31.000m² sowie Restaurants und Geschäfte auf einer Fläche von circa 5.600m². Das Kasino wird um einen 1.672 m² großen Pokerraum erweitert und mit 3.000 neuen Spielautomaten ausgerüstet. Schalungssysteme von Doka geben dem Betonbau seine signifikante Form. Die selbstkletternde Schalungs- und Arbeitsplattform Super Climber SCP ist für dieses Projekt geradezu prädestiniert. Mit diesem modularen Schalungssystem für Hochhauskerne kann jeder Grundriss flexibel geschalt werden. Auf Knopfdruck heben leistungsstarke Hydraulikzylinder Wandschalung und Arbeitsplattform mit einem Hub in den nächsten Betonierabschnitt. opus C wird demnächst über die speziellen Schalungslösungen bei diesem außergewöhnlichen Bau berichten.

Für große Ideen

Beton auf der BAU 2019

1901 fo Bau2019„Beton. Für große Ideen.“ – unter dem Leitmotiv präsentierte sich die Zement- und Betonindustrie auf der BAU 2019 in München. Auf über 1.000 Quadratmetern zeigte das InformationsZentrum Beton gemeinsam mit Partnerunternehmen die ganze Vielfalt des Baustoffs Beton.

„Insbesondere die aktuellen Entwicklungen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Gestaltung und Innovation standen im Blickpunkt. Ob funktional gradierte Betonbauteile, Sichtbeton mit unterschiedlichsten Oberflächen, Möglichkeiten der Betonkernaktivierung oder der bewährte Planungsatlas für den Hochbau – wir haben auf dem Gemeinschaftsstand die spannendsten Anwendungen und die hervorragenden Gestaltungsmöglichkeiten unseres Baustoffs gezeigt“, so Ulrich Nolting, Geschäftsführer des InformationsZentrum Beton. Funktional gradierte Betonbauteile Ein Ausstellungsstück, das für besondere Aufmerksamkeit sorgte, war der Rosensteinpavillon: Eine funktional gradierte Betonschale, die vom Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) ursprünglich für die Sonderausstellung „baubionik – biologie beflügelt architektur“ im Stuttgarter Naturkundemuseum entworfen und gebaut wurde.

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3D-Betondruck in Europa

Von internationaler Studie zu einem führenden Anbieter von 3D-Druckern

1901 fo 3DDie Firma 3D Printhuset startete vor vier Jahren nach diversen Veröffentlichungen in der Fachpresse zum Thema 3D-Druck und durch immer leistungsstärkere moderne 3D-Drucker eigene Recherchen zum 3D-Druck für den Bausektor. 2015 erhielten die Firma, unter anderem zusammen mit dem größten dänischen Bauunternehmen NCC eine 3-Jahres-Förderung der dänischen Regierung, um diesen Bereich in Form einer weltweiten Studie zum „Stand der Technik des 3D-Drucks" näher zu untersuchen.

Ziel der Studie war es, die Erkenntnisse dem dänischen Bausektor näherzubringen, so dass dieser sich für die neue Technologie bereithalten kann. Für die Studie besichtigte die Firma 3D Printhuset weltweit 38 3D-Betondruckprojekte und hielt zwei große Konferenzen zum 3D-Druck mit Beton mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern und Referenten aus der ganzen Welt ab. Man baute zudem zwei Testdrucker und testete 20 verschiedene Betonmischungen. Als Abschluss der Studie veröffentlichte 3D Printhuset 2017 den bislang einzigen derart detaillierten Bericht über 3D-Druck. Ein 108-seitiger Report, der leider nur in dänischer Sprache verfügbar ist. Darin werden 66 aktive 3D-Druckprojekte und die 20 weltweit mit 3D-Druck erstellten Gebäude und Bauwerke beschrieben. Nach der ersten Konferenz im März 2017 stellte man, dass in Europa zwar etwa 40 3D-Druckprojekte laufen, aber keines das erste komplett genehmigte Bauwerk in Europa gedruckt hat. Basierend auf vielen Jahren Erfahrung im 3D-Druck und drei Jahren Recherche beschloss 3D Printhuset, dieses Vorhaben anzugehen. Nach der intensiven Recherche wusste man schließlich genau, wie der ideale Drucker aussehen soll. So entwickelte die Firma in sechs Monaten den Drucker BOD1, eine Betonmischung für den Druck, erwarb ein Baugrundstück, erstellte die Pläne und erhielt die Baugenehmigung. Am 11. September startete 3D Printhuset den Druck, vor laufenden Kameras der nationalen Fernsehsender und mehr als 100 Anwesenden. Dafür, dass alles Neue erst einmal Kinderkrankheiten hat, lief der Druck des „The BOD” („Building On Demand”) relativ gut. Wegen Probleme beim Materialhandling musste der Druck allerdings nach acht Wochen erst einmal beendet werden. Danach wurde The BOD von Bauarbeitern traditionell fertiggestellt und ist heute ein Wahrzeichen für die neue Technologie. Aufgrund des starken Medieninteresses für das Ereignis und The BOD erhielt die Firma 3D Printhuset bald aus allen Teilen der Welt Anfragen für den Kauf von Druckern. Da während des Drucks von The BOD viel Verbesserungspotential entdeckt wurde, beschloss man die Entwicklung einer neuen Version des Druckers, BOD2. Der Verkauf begann letzten Sommer. Die Reaktion auf den BOD2 war außerordentlich positiv. Er ist nun in zweiter Generation verfügbar. Er ist modular, sodass Kunden exakt die gewünschte Größe wählen können. Er nutzt Open Source, ist an kein bestimmtes Material gebunden und laut 3D Printhuset einzigartig auf dem Markt. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass 3D Printhuset auch im Sommer in Belgien die erste EU-Ausschreibung für einen 3D-Baudrucker gewann und sich gegen alle anderen Lieferanten durchgesetzt hat. Wegen der wachsenden Nachfrage nach 3D-Baudruckern hat die dänische Firma 3D Printhuset, die mit The BOD das erste Gebäude in Europa gedruckt hat, den ganzen Bereich 3D-Betondruck in ein neues Unternehmen namens COBOD International ausgelagert. Ab jetzt übernimmt COBOD den Vertrieb und die Herstellung des 3D-Betondruckers BOD2 – ein modulares, verbessertes und 10mal schnelleres Upgrade des BOD1. Ende letzten Jahres hat das deutsche Schalungsunternehmen Peri einen Anteil an dem Spezialisten für 3D-Betondruck erworben.

COBOD International A/S
DK-1302 Kopenhagenå
www.cobod.com

Internationaler Hochhaus Preis 2018

Gewinner: Bürohochhaus „Torre Reforma‘ in Mexiko-Stadt

1806 fo HHP2018Wie ein geöffnetes Buch zwischen zwei Sichtbetonwänden

Wie ein riesiger urbaner Obelisk oder ein geöffnetes Buch zwischen zwei Sichtbetonwänden hebt sich der Torre Reforma von den umliegenden Hochhäusern ab, nicht nur wegen seiner Höhe. Benjamín Romano hat mit den massiven Wänden an die baulichen Traditionen der Azteken angeknüpft und diese modern interpretiert. Der Torre Reforma war das Gebäude, das sowohl die Ingenieure als auch die Architekten in der Jury am stärksten begeisterte – als meisterhafter Ausdruck eines neuen Nachdenkens über das Hochhaus und somit als würdiger Preisträger. Es ist ein Gebäude, das in den Augen der gesamten Jury all das verkörpert, was sich Benjamín Romano selbst zum Ziel gesetzt hat: Nachhaltigkeit, modernste Technologie und gut strukturierte Räume kunstvoll miteinander zu verbinden.

www.international-highrise-award.com
www.dam-online.de

Energie „Out of the Box“

Innovative Speichermodule mit Spezialbeton Heatcrete

1806 fo OutoftheBoxIm Sommer angenehm kühl, im Winter wohlig warm – Beton ist aufgrund seiner hohen Materialdichte ein hervorragender Wärmespeicher. Das weiß auch das norwegische Start-up EnergyNest, das in Kooperation mit HeidelbergCement ein interessantes thermisches Energiespeichersystem auf den Markt gebracht hat. Dieses bietet im Vergleich zu anderen Speichermedien wie Batterien oder Salzspeichern einen einfachen und kostengünstigen Weg, erzeugte Energie dauerhaft zu speichern.

„Im Prinzip funktioniert das System ähnlich wie bei heißen Steinen in der Sauna“, erklärt Dr. Volker Klapperich, Produktmanager Spezialtiefbau bei HeidelbergCement. „Wärme wird einund wieder ausgeleitet.“ Konkret: Jedes Speichermodul ist durchzogen von einem Geflecht aus Stahlrohren, in das unter enormem Druck Thermoöl oder Wasserdampf mit einer Temperatur von bis zu 450 Grad Celsius eingeleitet wird. Die Stahlrohre sind in dem von Heidelberg Cement entwickelten hoch wärmeleitfähigen Spezialbeton Heat crete eingebettet. Dank der guten Wärme leitfähigkeit der Stahlrohre und des Spezialbetons geht die Wärme innerhalb weniger Stunden auf den Beton über, der sich dadurch auf mehrere hundert Grad Celsius aufheizt. Später kann wieder Thermoöl oder Wasserdampf – abgekühlt auf niedrigere Temperaturen – durch die Röhren geleitet werden. „Dabei gibt der erhitzte Spezialbeton seine gespeicherte Wärme an das Wärmemedium ab und heizt es auf“, so Klapperich. „Heatcrete bleibt auch bei hohen Temperaturen bis zu 450 Grad Celsius chemisch stabil. Sein Vorteil ist die hohe Biege- und Zugfestigkeit, mit der das Material den wiederkehrenden Spannungen durch ständige Erhitzung und Abkühlung standhält, und seine ausgesprochen hohe Wärmekapazität, wodurch viel Wärme gespeichert werden kann.“ Ganz aktuell hat EnergyNest sein erstes thermisches Batteriemodul vorgestellt, das in dem neuen Fertigungszentrum in Europoort, Rotterdam, auf dem Gelände des Partners Mebin, einem Tochterunternehmen von HeidelbergCement, pro duziert wurde. In Kooperation mit dem italienischen Energiekonzern Enel soll der erste Speicher nun unter realen Bedingungen in Wärmekraftwerken getestet werden. Künftig produziert Mebin den modularen Wärmespeicher für Energy Nest vor Ort aus lokalen und recyclebaren Materialien und kann von Rotterdam ganz Europa beschicken. Gemäß des Prinzips „Plug and Operate“, werden die Speichermodule fertig montiert geliefert und müssen am Bestimmungsort nur noch angeschlossen werden.

www.heidelbergcement.de/spezialtiefbau
www.energy-nest.com

robust – dauerhaft – nachhaltig

CEMEX BetonForum 2019

Welche neuen technischen Möglichkeiten bietet die Betonbauweise und welche Herausforderungen zeichnen sich ab? Die CEMEX Deutschland AG lädt ihre Kunden und Geschäftspartner sowie alle Interessenten aus der Baubranche zu Fachvorträgen und zum kollegialen Austausch ein.

„robust – dauerhaft – nachhaltig“ – unter dieser Überschrift fasst das BetonForum die Herausforderungen zusammen, die sich aus der modernen Bautechnologie an die Projektierung, den Baustoff und die Bauausführung ergeben. Begriffe wie „robuste Systeme“ oder „Betonbauqualität- BBQ“ seien dafür beispielhaft genannt. Gleichzeitig müssen die jeweiligen Lösungen den wachsenden Anforderungen aus dem Umweltschutz entsprechen. Dazu zählen zum Beispiel die Reduzierung der CO2-Emmission durch Entwicklung und Anwendung klinkereffizienter Zemente, die sachgerechte Betonverarbeitung und -anwendung zur Erstellung dauerhafter Bauwerke oder das Schließen des Wertstoffkreislaufes durch Recycling. Als Bestandteil des BetonForum werden auch die mit dem CEMEX Förderpreis Beton ausgezeichneten Arbeiten des Jahres 2018 vorgestellt. Die Teilnehmer erwarten anregende Gespräche mit Branchenkollegen und Fachbeiträge externer und unternehmensinterner Experten. Drei Veranstaltungen in verschiedenen Regionen stehen zur Wahl: 21. Februar 2019, Bremen, / 21. März 2019, Potsdam / 11. April 2019, Regensburg. Anmeldung zum Beton Forum 2019 unter T +49 30 / 35 53 05-286 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

www.cemex.de

 

 

Impulse für den 3D-Betondruck

Strategische Partnerschaft mit dänischem Technologieführer

1806 fo 3DBetondruckDie Peri Gruppe, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Schalung und Gerüst für die Bauindustrie, hat sich an der dänischen COBOD International A/S mit Sitz in Kopenhagen beteiligt. Das Familien unternehmen hat dabei eine Beteiligung an dem Spezialisten für 3D-Betondruck erworben.

COBOD International A/S ist die neu gegründete Tochtergesellschaft der dänischen 3D Printhuset A/S, in der 3D Printhuset seine 3D-Druck lö sungen für die Bauindustrie gebündelt hat. Die Entwicklungen auf dem Gebiet des 3D-Beton druck begannen 2015 im Auftrag und mit Unterstützung der dänischen Regierung. 2017 erfolgte der technologische Durchbruch: In Kopenhagen wurde mit einem 3D-Drucker von COBOD das sog. „BOD“ („Building on Demand“) gedruckt. Das Bürogebäude ist das erste 3D gedruckte Gebäude in Europa überhaupt. Heute gehört COBOD mit seinem Angebot an 3D-Druckern für den Wohnungsbau zu den führenden Unternehmen weltweit. Im ersten EU-weiten Ausschreibungsverfahren für 3D-Drucker für den Wohnungsbau hatte COBOD mit dem Modell „BOD2“ die Nase vorn. Aktuell laufen international mehrere Ausschreibungen zu konkreten Druckprojekten im Bereich Wohnungsbau in Europa, in Asien und insbesondere im Mittleren Osten sowie in Nord- und Südamerika. „Als Markt- und Technologieführer im Bereich Betonschalung verfolgen wir bei Peri die Entwicklung des 3D-Betondrucks in der Bauindustrie sehr genau. COBOD ist eine der führenden Firmen in diesem Markt. Die Technologie ist mit dem aktuellen BOD2 Drucker von COBOD jetzt marktreif. Mit dem BOD in Kopenhagen gibt es ein erstes erfolgreiches Referenzprojekt“, so Leonhard Braig, Geschäftsführer Produkt und Technik der Peri Gruppe. „Wir sind überzeugt, dass der 3D-Betondruck in den nächsten Jahren in bestimmten Segmenten unserer Industrie, insbesondere im Wohnungsbau, erheblich an Bedeutung gewinnen wird. Wir möchten gemeinsam mit COBOD dieser Technologie nun auf breiter Basis zum Durchbruch verhelfen.“ „Wir sind froh und stolz über das Investment von Peri in unsere Firma. Die Tatsache, dass sich PERI bei COBOD engagiert unterstreicht eindrucksvoll das Potenzial von 3D-Betondruck in der Bauindustrie“, so Henrik Lund-Nielsen, CEO von COBOD. „Mit der Beteiligung kommen zwei in ihren Bereichen technologisch führende Unternehmen zusammen. Wir freuen uns auf die völlig neuen Möglichkeiten, die uns die Partnerschaft mit Peri eröffnet.“

www.peri.de

LafargeHolcim Forum für nachhaltiges Bauen 2019

Fachtagung zum Thema „Re-Materialisierung des Bauens“ in Ägypten

1806 fo AegyptenDas 6. Internationale LafargeHolcim Forum für nachhaltiges Bauen wird vom 4. bis 6. April 2019 von der American University in Kairo ausgerichtet. Das LafargeHolcim Forum widmet sich dem Thema „Re-Materialisierung des Bauens“. Hauptvorträge, Workshops und Besuche vor Ort konzen trieren sich auf Strategien zur Verbrauchs reduzierung während des gesamten Materialzyklus von der Gewinnung über die Verarbeitung, den Transport, die Installation, die Wartung und den Ausbau.

Das Forum geht der Frage nach, wie sich die Bauwirtschaft anpassen kann, um schlanker zu werden: mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck und nicht angetrieben vom Vorwand der unendlich verfügbaren Rohstoffe. Daher versucht das Forum, radikale Lösungen für die Verwendung von Baumaterialien vorzuschlagen. Zu den Hauptrednern gehören Christine Binswanger (Senior Partner, Herzog & de Meuron, Schweiz), Lord Norman Foster (Chairman & Gründer, Foster + Partners, Großbritannien), Laila Iskandar (ehemalige Ministerin für Stadterneuerung & Informelle Siedlungen, Ägypten), Mitchell Joachim (Mitbegründerin, Terreform ONE, USA), Francis Kéré (Principal, Kéré Architecture, Deutschland), Anne Lacaton (Principal, Lacaton & Vassal Architectes, Frankreich) und Rt Hon Simon Upton (Parlamentarischer Kommissar für Umwelt, Neuseeland).

Registrierung
Rund 300 Experten aus den Bereichen Architektur, Städtebau, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Materialwissenschaften und verwandten Bereichen werden voraussichtlich am LafargeHolcim Forum aktiv teilnehmen. Die Anmeldung zur Teilnahme endet am 31. Januar 2019. Das Akademische Komitee der LafargeHolcim Foundation wird dann aus den Anmeldungen die Teilnehmer auswählen: www.lafargeholcim-forum.org/register

Parallele Workshops
In vier Workshops wird der interdisziplinäre Dialog gefördert, neue Ideen eingebracht und Lösungsansätze untersucht. Jeder Workshop wird von renommierten Experten moderiert und beinhaltet Input-Präsentationen von mehr als 60 Spezialisten aus allen Regionen der Welt. Zeitgenössische Materialverwendung im Bauwesen wird untersucht und es werden Strategien zur Förderung grundlegend nachhaltiger Praktiken identifiziert.

• Paradigmenwechsel: Materialien für eine noch nicht gebaute Welt Eine nachhaltige, vollständig recycelbare und aus erneuerbaren Materialien gebaute Umwelt.
• Die Ströme verschieben, die Fäden ziehen: Bestände, Ströme und deren Dynamik Erforschung der zusammenhängenden zeitlichen Dynamik von Materialien, Lebenszyklen, Lebensstilen und urbaner Evolution.
• Von manuell zu digital und umgekehrt: Digitalisierung, Arbeit und Konstruktion Aus Best Practices in der manuellen und digitalen Fertigung: konsequente, kollaborative Lösungen.
• Zwickmühle: Materialbedarf versus Materialauswirkung Das richtige Material, das beste Material und die Minimierung des Materialeinsatzes. Weitere Informationen über das Forum, Workshops, Referenten und Moderatoren: www.lafargeholcim-forum.org

LafargeHolcim Forum
Das International LafargeHolcim Forum ist eine dreijährige Reihe von Fachtagungen für den fachlichen Austausch zum Thema nachhaltiges Bauen. Die LafargeHolcim Foundation führt das Forum in enger Zusammenarbeit mit ihrem Akademischen Komitee (mit Sitz an der Eidgenössischen Technischen Hochschule – ETH Zürich und EPFL Lausanne) durch. Die dreitägige Veranstaltung ist eine interdisziplinäre akademische Plattform für Architekten, Ingenieure, Materialwissenschaftler und Bauprofis aller Generationen zum Austausch von Informationen über die Schaffung einer nachhaltigeren Umwelt. Jedes LafargeHolcim Forum wird durch eine wissenschaftliche Publikation ergänzt, die von Ruby Press, Deutschland, herausgegeben wird. Die LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction wurde 2003 gegründet, um das Bewusstsein für die wichtige Rolle zu schärfen, die Architek tur, Ingenieurwesen, Stadtplanung und Bauwesen für eine nachhaltigere Zukunft spielen. Die Stiftung ist eine unabhängige juristische Person, die von LafargeHolcim unterstützt wird. LafargeHolcim ist das weltweit führende Unternehmen für Baustoffe und Lösungen und betreibt vier Geschäftssegmente: Zement, Zuschlagstoffe, Transportbeton und Lösungen & Produkte, einschließlich Betonfertigteile, Asphalt, Mörtel und Baulösungen ist.

www.lafargeholcim-foundation.org

Wahrzeichen mit Aussicht

Ingenieurauszeichnung für den Teepott in Warnemünde

1806 fo WarnemuendeIm Oktober erhielt der Teepott in Rostock-Warnemünde mit seinem markanten Betonschalendach den Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“.

Er ist eines der beliebtesten Fotomotive in Mecklenburg-Vorpommern und ziert Postkarten ebenso wie Briefmarken. Nun darf sich der Teepott in Rostock- Warnemünde auch „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ nennen. Mit der Verleihung dieses Titels am 18. Oktober 2018 ehrt die Bundesingenieurkammer gemeinsam mit der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern den markanten Rundbau als historisch bedeutendes Ingenieurbauwerk. Geprägt wird die Ansicht des Teepotts durch das Hyparschalen-Dach von Bauingenieur Ulrich Müther. Ähnlich wie bei Brückenbauten, Überdachungen oder Türmen wirkt sich die Konstruktion maßgeblich auf die Gesamtform des Gebäudes aus. Als eines der wichtigsten DDR-Bauwerke im Norden wurde der Teepott 1984 unter Denkmalschutz gestellt. „Der Teepott verkörpert nicht nur Baugeschichte, sondern er gehört als ein Gegenstück zur Architektur der Plattenbauten auch untrennbar zur Geschichte der vergangenen DDR. Mit der Auszeichnung ehren wir aber nicht nur das Bauwerk, sondern gleichzeitig auch Ulrich Müther, einen der bedeutendsten Bauingenieure der ehemaligen DDR, der – und darauf sind wir stolz – bis zu seinem Tod Mitglied der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern war“, so Dipl.-Ing. Wulf Kawan, Präsident der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern. Auch Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, betont die herausragenden Leistungen des außergewöhnlichen Baumeisters: „Ulrich Müther hat mit seinen Betonschalenbauten wie dem Teepott die Moderne in der DDR maßgeblich mitgestaltet und ein reiches Erbe hinterlassen. Beides gilt es zu würdigen und damit auch kommende Generationen von Ingenieurinnen und Ingenieuren zu motivieren, mutig und kreativ unsere gebaute Umwelt mitzugestalten.“ Alle technischen und historischen Hintergründe zum Teepott in Rostock- Warne münde sind in der Publikation der Schriftenreihe „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ nachzulesen. Eine eigens hierzu herausgebrachte Schriftenreihe porträtiert alle 23 seit 2007 ausgezeichneten Bauwerke.

www.wahrzeichen.ingenieurbaukunst.de

PLASTICITY

Concrete Design Competition geht in eine neue Runde

1806 fo PlasticityBereits seit 15 Jahren schreibt das InformationsZentrum Beton mit dem Concrete Design Competition einen Studentenwettbewerb für kreatives und innovatives Gestalten mit Beton aus. Er richtet sich an Studierende und Absolventen der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Gestaltung und verwandter Disziplinen an deutschen Hochschulen. Der Wettbewerb greift die spezifischen Eigenschaften des Baustoffs Beton auf – im Studienjahr 2018/19 behandelt er das Thema PLASTICITY. Gesucht sind Projekte, die die Plastizität von Beton – seine Formbarkeit und räumliche Ausdruckskraft – als zentrale Material- und Gestaltqualität in den Fokus stellen.

Als Plattform für Materialforschung und Materialdesign gibt der Wettbewerb keinen spezifischen Entwurfsgegenstand vor, sondern stellt den individuellen gestalterischen Umgang mit dem Material Beton in den Mittelpunkt. Dessen besondere Eigenschaften und Potentiale sollen erforscht und für die Umsetzung eigener Entwurfskonzepte nutzbar gemacht werden - gleichermaßen als Ideengeber und Ideentreiber des gestalterischen Prozesses. Beiträge können von Objekten, Bauteilen und Gebäudeentwürfen bis zu stadt- und landschaftsplanerischen Projekten reichen. Das diesjährige Wettbewerbsthema PLASTICITY beschreibt die zentrale Eigenschaft von Beton: Seine Formbarkeit im Wandel von flüssig zu fest. Sie ermöglicht die Herstellung komplexer Formen und Oberflächen und damit die vielseitige Anwendung des Materials beim Bauen und Gestalten. Allgemeiner gefasst meint PLASTICITY die Fähigkeit zur Veränderung und Anpassung an äußere Bedingungen, zur Umformbarkeit und Variation individueller Eigenschaften. Ein weiterer Aspekt des Themas ist die Plastizität von Gebäuden oder Objekten im Sinne einer besonderen räumlichen Körperlichkeit in Form und Ausdruck. Insbesondere der mono lithische, in seiner Masse spürbare ‚Beton Brut‘ lebt von einer starken physischen Präsenz und Ausdruckskraft. Mit seiner Formensprache im Zusammenspiel mit lebendigen Oberflächenstrukturen, Licht und Schatten wird er wie kaum ein anderer Werkstoff als plastisch wahrgenommen. Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es die Teilnahme an einer Architekturreise nach Oslo, Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro und Büchergutscheine im Gesamtwert von 1.000 Euro. Der Einsendeschluss ist der 30. April 2019, die Jurysitzung findet im Juni 2019 statt. Teilnahmebedingungen und Auslobungsunterlagen unter

www.concretedesigncompetition.de