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Concrete Choreography

Bühnenbild mit tanzende Betonsäulen

1905 fo ETHZuerichMithilfe eines robotergestützten 3D-Betondrucks komponierten Studierende der ETH Zürich in Riom eine choreografische Inszenierung aus neun Betonsäulen.

Für das „Origen Festival“ im schweizerischen Riom haben Studierende des „Master of Advanced Studies in Digital Fabrication and Architecture“ an der ETH Zürich das erste Bühnenbild aus einem robotergestützten 3D-Betondruckverfahren erschaffen. Die szenische Installation „Concrete Choreography“ besteht aus neun schalungsfrei hergestellten Betonsäulen, die mit einer Druckgeschwindigkeit von 180mm/s innerhalb von 2,5 Stunden in voller Höhe gefertigt wurden. Mit dem an der ETH Zürich entwickelten 3D-Druckverfahren eruiert das Projekt neue Perspektiven computergestützter Entwurfstechniken und digitaler Fertigungen für zukünftige Betonarchitekturen. Der hybride Forschungsansatz verbindet Materialeffizienz mit dem ästhetischen Potenzial dieser Technologie – der robotergestützte 3D-Betondruck ermöglicht die vollautomatisierte Herstellung geometrisch komplexer Texturen, der gleichzeitig mit einem kalkuliert sparsameren Materialverbrauch einhergeht. Die 2,7 Meter hohen Hohlbetonsäulen der „Concrete Choreography“ begleiten das Musiktheater in Riom nicht nur als Kulisse. Aus ihrer agilen Morphologie entsteht ein Ebenbild der Akteure, als würden die Betonhüllen jeden Moment aufbrechen und selbst aus der Reihe tanzen.

www.dbt.arch.ethz.ch

Architekturbeton als Leinwand

1905 fo Leinwand

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt brachten am 13. und 14. September künstlerische Großprojektionen die gesamte Ostfassade des Humboldt Forums in Berlin in Bewegung. Mit der Projektion „250 Jahre jung! Alles ist Wechselwirkung“ wurde die Fassade zum Schauplatz des Lebens und Denkens Alexander von Humboldts. Alles ist Wechselwirkung – seine zentrale Feststellung über die Natur und die Welt – wurde im Zusammenspiel zwischen Licht, Bildern und Architektur erkundet. Die Projektion zeigte eine Reise in die Vielschichtigkeit und enorme Facettenhaftigkeit dieses schillernden Wissenschaftlers, Forschers und Philosophen, geprägt durch sein Verständnis von Wissenschaft: Sehen aus unterschiedlichen Blickrichtungen, vielsprachig formuliert sowie Natur und Kultur zusammendenkend.

Fluch und Segen. Kirchen der Moderne

Kirchen-Ausstellung des M:AI in begehbarem Exponat in Köln

1905 fo KircheDie Kirche St. Gertrud in Köln wird zum erlebbaren Exponat: Für die Ausstellung „Fluch und Segen. Kirchen der Moderne“ inszeniert das M:AI – Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die Betonkirche von Gottfried Böhm. Themen der Ausstellung sind die Bedeutung von Kirchenbauten und der Umgang mit diesen außergewöhnlichen Räumen – angesichts der zunehmenden Leerstände.

Der Kirchenraum von St. Gertrud wird mit einer Lichtinstallation inszeniert: Grafische Elemente, kurze Erläuterungen und Zitate werden dazu an die Wände projiziert. Diese Impulse sollen einerseits das Besondere dieser Räume hervorheben und anderseits die Bedeutung des modernen Kirchenbaus aus dem zeitgeschichtlichen Kontext heraus erklären. Die Böhm-Kirche steht in der Ausstellung als zentrales Exponat stellvertretend für viele Kirchen der Nachkriegsmoderne. Das M:AI betrachtet in der Ausstellung wichtige liturgische Bereiche wie den Gemeinderaum und den Altarbereich, und es erläutert, wie dort liturgische Funktion und theologische Aussage die spezifische Raumgestalt geprägt haben. St. Gertrud verfügt noch über alle wichtigen liturgischen Ausstattungsstücke, unter anderem Altar, Taufbecken und Tabernakel – alle nach Entwürfen von Gottfried Böhm. Die Position dieser Prinzipalstücke im Raum, ihre liturgische Funktion und ihre besondere Gestalt werden erklärt. Kirchen sind Gebäude für den Ritus, aber auch gebaute Theologie. Das war zu allen Zeiten eine besondere gestalterische Herausforderung für Architekten. Der zweite Teil der Ausstellung veranschaulicht an rund 20 aktuellen Projekten in Text und Bild gelungene Konzepte für die Umgestaltung von Kirchengebäuden für andere Nutzungen. Dabei wird zum einen der Umgang mit dem Gebäude im Stadtraum betrachtet und zum anderen mit dem spezifischen Kircheninnenraum. St. Gertrud, fertiggestellt im Jahr 1965, bietet mit ihrer Fassade aus Sicht- und Waschbeton sowie ihrer asymmetrischen Form den idealen Raum für die Ausstellung. Darüber hinaus verkörpert der Ort selbst das Thema des veränderten Umgangs mit Kirchen: St. Gertrud ist seit 2010 unter anderem auch Veranstaltungsraum für Ausstellungen und Installationen. Vor der Entscheidung über Abriss, Umbau und Neunutzung stehen viele Kirchengebäude. Wie gehen wir mit diesen Bauten um, die in architektonischer, religiöser, aber auch kultureller Weise außergewöhnliche Räume erzeugen? In NRW beispielsweise gibt es rund 6.000 christliche Kirchen, von denen in den nächsten Jahren etwa 30 Prozent leer stehen werden. Gründe dafür sind unter anderem der demografische Wandel und eine säkularisierte Gesellschaft. Leerstehende Kirchen ohne neue Nutzung werden langfristig aus unseren Dörfern, Städten und Wohnquartieren verschwinden. Der Umgang mit diesem christlichen Erbe hat sich zu einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion entwickelt. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. November 2019 in st. gertrud: kirche + kultur, Krefelder Straße 57 in Köln zu sehen.

www.mai-nrw.de/fluchundsegen

 

Architect@Work in Düsseldorf

1905 fo ArchitectWorkDas erfolgreiche, zweitägige, exklusive Messeformat für Architekten, Planer und Einrichter macht wieder Station in Düsseldorf. In knapp zwei Monaten ist es wieder so weit: Die ARCHITECT@WORK Düsseldorf öffnet ihre Pforten und lädt ein sich in Halle 8B der Messe Düsseldorf auf eine spannende Reise der Innovationen zu begeben.

Junge aufstrebende Architekten treffen in Gesprächen und Diskussionen auf erfahrene Baukünstler, hier werden Ideen und Sichtweisen ausgetauscht, es wird aus dem Erfahrungsschatz erzählt und Visionen in Worte gepackt. Mit dem Programm wird die Messe ihre Besucher nicht nur für den Moment begeistern, sondern auch nachhaltig inspirieren. Die Exklusivität der Aussteller ist die besondere Stärke der beliebten Messeveranstaltung. Sie fokussiert auf Innovationen in den Bereichen Produkte, Dienstleistungen, Materialien und Anwendungen, die von den Herstellern und Vertriebspartnern präsentiert werden. Insgesamt werden es um die 200 Top-Aussteller sein, die Architekten, Planer, Ausstatter und Einrichter in sehr persönlicher Atmosphäre beraten werden. Das Auswahlverfahren seitens der Messeveranstalter, welche Neuheiten ausgestellt werden, ist streng: Das Angebot für den Besucher muss nicht nur hoch qualitativ, sondern auch themenmäßig ausgewogen sein. Für unterhaltsame, anregende und informative Abwechslung sorgt auch 2019 wieder ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis und verschiedene Workshops, die nicht nur Gleichgesinnte zusammenbringen, sondern auch den Dialog untereinander anregen. Denn Information ist das eine, Networking das andere. Der intensive Austausch untereinander, das Kennenlernen und das Sammeln von Erfahrungen werden mit kulinarischen Köstlichkeiten und Aufenthalten in der Lounge und Bibliothek einladend ergänzt. Diese besondere Aufenthaltsqualität und natürlich alle spannenden Eindrücke, die kreativen Köpfe beflügeln und begeistern werden, sind nur einige Highlights, die dafürsprechen, sich diese beiden Tage rot im Kalender anzustreichen. Für viel Gesprächsstoff wird unter anderem auch die Materialausstellung von raumPROBE sorgen. Unter dem Titel „Umfassend Fassade“ wird sich alles um die umgebende Hülle eines Gebäudes drehen. Die Sonderschau beleuchtet das Thema Fassade in all ihrer Vielfalt und Betrachtungsweisen, den Einsatz von Materialien und deren geballte Kompetenz.

www.duesseldorf.architectatwork.de

opus C @ A@W: Besuchen Sie unseren Stand auf der Architect@Work in Düsseldorf! Wir freuen uns auf Sie!

LafargeHolcim Awards 2020 für Europa

Der weltweit bedeutendste Wettbewerb für nachhaltiges Design

1905 fo LafargeHolcimEine neunköpfige Jury unter der Leitung von Jeannette Kuo, Gründungspartnerin von Karamuk Kuo Architects (Schweiz), wird die Beiträge zum 6. Internationalen LafargeHolcim Award für die Region Europa bewerten. Die Awards zeichnen sowohl reale Projekte als auch mutige Ideen aus, die nachhaltige Baulösungen mit architektonischer Exzellenz verbinden. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt 2 Millionen USDollar dotiert und bis zum 25. Februar 2020 offen.

In Europa gehören zur Jury Jeannette Kuo (Leiterin) sowie Kristiaan Borret, Chefarchitektin der Region Brüssel-Hauptstadt (Belgien), Nuno Brandão Costa, Gründer von Brandão Costa Arquitectos (Portugal); Eva Pfannes, Direktorin bei Ooze Architects (Niederlande); Sergei Tchoban, Leiter des Architekturbüros SPEECH und Managing Partner bei Tchoban Voss Architekten (Russland/ Deutschland); und Alexandre Theriot, Gründungspartner und Architekt bei BRUTHER (Frankreich/Schweiz). Die Jury wird ergänzt durch Mitglieder des Akademischen Komitees der LafargeHolcim Foundation Marilyne Andersen, Professorin für nachhaltige Bautechnologien, Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (Schweiz) und Dirk Hebel, Professor für nachhaltiges Bauen, Karlsruher Institut für Technologie (Deutschland), sowie Christophe Levy, Direktor für F&E Construction Solutions, die das LafargeHolcim Innovation Center (Frankreich) vertreten. Die Jury, die von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (Schweiz), einer assoziierten Universität der LafargeHolcim Foundation, ausgerichtet ist, bewertet die Einreichungen anhand der fünf „Zielpunkte" für nachhaltiges Bauen: Innovation und Übertragbarkeit (Fortschritt), ethische Standards und soziale Integration (Menschen), Ressourcen- und Umweltleistung (Planet), Wirtschaftlichkeit und Kompatibilität (Wohlstand) sowie kontextuelle und ästhetische Auswirkungen (Ort). Der Wettbewerb ist bis zum 25. Februar 2020 offen und würdigt Projekte und Konzepte aus den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Stadtplanung, Materialwissenschaften, Bautechnik und verwandten Bereichen. Eine ausführliche „Stepby- Step“-Anleitung auf der Website erklärt die Bewertungskriterien und veranschaulicht die Teilnahme am Wettbewerb. Seit 2003 fördert die LafargeHolcim Foundation den Diskurs über nachhaltiges Bauen vor allem durch ihre Awards, den weltweit bedeutendsten Wettbewerb für nachhaltiges Design. Die Stiftung ist eine Initiative von LafargeHolcim, einer der weltweit führenden Anbieter von Baumaterialien und Lösungen.

www.lafargeholcim-awards.org

 

Glasfaserbeton als Leinwand

Street Art-Ikone Eduardo Kobra verwirklicht Selbstportrait in Columbus, Ohio

1904 fo OhioDer einzigartige Live-Work-Play-Campus „Gravity“ in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Ohio beeindruckt durch vielseitige Design-Konzepte und hintergründige Visionen. Die Architektur des Gebäudekomplexes ist stark vom Kontext der Nachbarschaft beeinflusst und spiegelt die künstlerische, vielseitige und manchmal kantige Atmosphäre des Stadtteils Franklinton wider. Inspiration für die mit Glasfaserbetonelementen öko skin von Rieder umgesetzte Außenfassade holten sich NBBJ Architekten von Schiffscontainern.

Architektur
NBBJ, Columbus, OH 43215, USA
www.nbbj.com

Street Art
Eduardo Kobra
www.eduardokobra.com

Glasfaserbetonelemente
Rieder Gruppe, A-5751 Maishofen
www.rieder.cc

Leichtbeton-Thementag in Heilbronn

1904 fo HeilbronnIn der Reihe „Forum Zukunft Bauern“ laden Liapor, das InformationsZentrum Beton sowie die Ingenieurkammer Baden- Württemberg am 19. September 2019 zu einem Leichtbeton- Thementag nach Heilbronn am Neckar ein. Neben interessanten Vorträgen und einer Frischbetonvorführung steht die „Grüne Ecke“ in Heilbronn als beispielhaftes Objekt im Fokus der Veranstaltung.

Im Rahmen der BUGA 2019 wird ein altes Gewerbegebiet am Neckarbogen in Heilbronn in ein vitales Stadtquartier umgewandelt. Ein Objekt der neuen Bebauung ist das Wohnund Geschäftshaus Grüne Ecke der Architekten Mattes Riglewski. An der Fassade des monolithischen Gebäudes aus Liapor-Leichtbeton werden Jungfernreben emporranken, die als zweite Hülle das Wohnklima begünstigen und das Gebäude in ein jahreszeitliches Farbenspiel tauchen. Architektur und Bauablauf dieses Objekts stehen ebenso auf der Agenda des Leichtbeton- Thementags in Heilbronn, wie dessen Oberflächenschutz durch Tiefenhydrophobierung. Den theoretischen Ausführungen folgt eine Besichtigung des Objekts vor Ort. Weitere Informationen aus erster Hand zum Bauen mit Leichtbeton werden praxisnah vermittelt, zum Beispiel durch einen Werkbericht zur Planung und Ausführung einer Leichtbetonfassade für die Hauptfeuerwache in Karlsruhe. Eine Frischbetonvorführung rundet das Programm ab. Das Ende der Veranstaltung bildet eine Kurzeinführung zur BUGA-Stadtausstellung mit anschließender Möglichkeit zur Besichtigung der BUGA. Anmeldung unter www.beton.org.

www.liapor.com

Carbon- und Textilbetontage 2019 in Dresden

Vorträge, Seminare, Ausstellung und Networking

Carbon- und Textilbeton, ein Materialverbund aus Hochleistungswerkstoffen – dünn, leicht, innovativ und nachhaltig – bilden die wesentliche Grundlage für das Bauen der Zukunft, ganz gleich ob im Neubau oder in der Sanierung. Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit sind zwei essentielle Argumente, die das Interesse in der Bauwirtschaft und -forschung, in der Politik und in Umweltverbänden manifestieren.

Auf den Carbon- und Textilbetontagen werden jedes Jahr die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt. Die diesjährigen 11. Carbonund Textiltage finden am 24. und 25. September 2019 in Dresden statt. Organisatoren der Tagung sind das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Projekt C³ – Carbon Concrete Composite – und der Verband Tudalit e.V. Die Tagung ist ausgerichtet für Architekten, Planer und Ingenieure, Bauunternehmen, Komponentenund Systemlieferanten, Investoren, Hersteller von Verstärkungssystemen und Hersteller von Betonfertigteilen mit textiler Bewehrung sowie alle an Carbon- und Textilbeton Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Politik und Verwaltung. In über 50 Vorträgen mit Simultanübersetzung, Impulsseminaren und einer Ausstellung werden vielfältige Informationen und kompaktes Wissen rund um Carbon- und Textilbeton vermittelt, unter anderem zu aktuellen Themengebieten wie Neubau, Sanierung, Bausatzkomponenten und Recycling. Im Focus steht der effektive Ergebnis- und Erfahrungsaustausch mit nationalen und internationalen Referenten, Ausstellern und Teilnehmern. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter www.carbon-textilbetontage.de.

Innovationen im 3D-Betondruck

Ausstellung von BIG in Kopenhagen

1904 fo KopenhagenNoch bis zum 5. Januar 2020 präsentiert das renommierte Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) im Rahmen der Ausstellung „Formgiving“ in Kopenhagen die jüngsten Errungenschaften im 3D‐Betondruck.

Die aktuelle Ausstellung „Formgiving“ des Architekturbüros BIG widmet sich der Zukunft des Bauens und wie es unseren Planeten prägen kann. Hierbei lernen die Besucher unter anderem die gestalterischen Möglichkeiten durch den 3D-Betondruck kennen. So können sie live erleben, wie Miniaturen von architektonisch anspruchsvollen Gebäuden gedruckt werden. Als Vorlage dient ein Fallbeispiel der Bjarke Ingels Group, das Hualien Residence Resort in Taiwan. BIG ist eine weltweit für ihre einzigartigen, experimentellen und innovativen Entwürfe bekannte Gruppe von Architekten, Designern, Urbanisten, Landschaftsgärtnern, Innenarchitekten, Produktdesignern, Forschern und Erfindern mit Sitz in Kopenhagen und Niederlassungen in New York, London und Barcelona. Das Büro ist aktuell an zahlreichen Projekten in Europa, Nordamerika, Asien und Nahost beteiligt. Zu den richtungsweisenden Projekten von BIG gehören etwa das VIA 57 WEST Wohnhochhaus in New York und das Nationale Schifffahrtsmuseum in Helsingør, Dänemark. Bjarke Ingels, CEO der Bjarke Ingels Group: „BIG möchte herausfinden, ob und wie der 3D‐Betondruck zu einer neuartigen Architektur und zu Einsparungen in der Fertigung beitragen kann. Mit ihrer großen Erfahrung in der Werkstoffkunde und deren Bedeutung für den industriellen 3D‐Druck hat uns das Unternehmen Sika geholfen, den architektonischen Entwurfsprozess so anzupassen, dass wir die Chancen, die uns diese neue Technologie bietet, bestmöglich nutzen können.“

www.big.dk 

Fertigteilfassaden aus Architekturbeton

Fachtagungen in Hamburg und Dresden

1904 fo FachtagungAm 24. Oktober 2019 in Hamburg und am 7. November 2019 in Dresden – an diesen beiden Terminen bieten das InformationsZentrum Beton (IZB) und die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) mit ihrer Fachtagung „Fertigteilfassaden aus Architekturbeton“ die Möglichkeit, grundlegendes Wissen zu diesen vorgefertigten Betonbauteilen unter architektonischen, ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten aufzufrischen und zu vertiefen.

Sechs praxisorientierte Vorträge beleuchten die Grundlagen der Planung, die verschiedenen Expositionsklassen sowie Differenzierungen von Sichtbeton und Betonzusammensetzungen. Der Planungsatlas Hochbau wird als Arbeitshilfe für die detaillierte Wärmebrückenberechnung bei Fertigteilfassaden eingehend vorgestellt. Die Themen Befestigungen von Betonfertigteilen in der Fassade, die Erfahrungen und Innovationen damit, die Vielfalt der Oberflächengestaltung sowie die neuen Sichtbetonfassaden, die dünn, hochfest, textilbewährt oder auch lichtdurchlässig sein können, werden praxisnah von Referenten erläutert. Ein gebautes „Anschauungs-Objekt“ darf nicht fehlen: Die Seminarteilnehmer dürfen sich auf die Ausführungen zur James-Simon-Galerie im Berliner Schloss mit ihren technischen Raffinessen und ihrem ästhetischen Anspruch an die Fertigteilfassade freuen. Die Fachtagung richtet sich an Architekten, Planer und bauausführende Unternehmen, private und öffentliche Auftraggeber. Auch Mitarbeiter in Lehre, Forschung und Ausbildung, die ihre Kenntnisse zum Bauen mit vorgefertigten Fassadenelementen aus Beton vertiefen wollen, sind angesprochen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet EUR 149,00 inkl. 19% MWSt. Detaillierte Informationen und Anmeldung unter www.beton.org