Neue Deckensysteme aus Betonfertigteilen

Teil 1 – Die Entwicklung der Flachdecke

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Im Hochbau beanspruchen Deckenkonstruktionen den größten Teil der gesamten Aufwendungen. Geschichtlich betrachtet, bestimmten anfänglich Gewölbestrukturen aus kleinformatigen Steinen die anfänglichen Deckenbauweisen. Die Biegetragfähigkeit der Holzbalken ermöglichte dann gegenüber dem Gewölbe erstmalig flache Deckenstrukturen. Die Holzbalken wiederum wurden von gewalzten Stahlprofilen abgelöst, aber an dem System der Decken mit tragenden Haupt- und Nebenträger änderte sich nichts. Mit der Weiterentwicklung des Baustoffs Beton – mittlerweile seit circa 160 Jahren – wurde dann auch konsequenterweise an der Konstruktion von Deckensystemen aus dem neuen Werkstoff Stahlbeton gearbeitet.
Anfänglich wurde die Entwicklung von den vorhandenen Decken aus Stahl geprägt, bis die flächige Tragwirkung des Stahlbetons gänzlich begriffen und erkannt wurde und man damit von den Trägersystemen zu der Flachdecke gelangte. Trägersysteme eigenen sich idealerweise für die Vorfabrikation, denn die einzelnen Träger und die dazwischen spannenden Platten können alle im Betonwerk vorgefertigt werden. Aber auch Flachdecken lassen sich heutzutage unter Verwendung von vorgefertigten Halbfertigteilen erstellen. So hat sich dann auch die Flachdecke heutzutage als Deckenbauweise gegenüber der Decke mit Trägern durchgesetzt. Der erste Teil dieses Aufsatzes beschreibt die geschichtliche Entwicklung der Deckenbauweise.

Den vollständigen Artikel können Sie nachlesen in opusC Ausgabe 1/2014.

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